Ärger über Zustand der unteren Parkstraße

Holger Jaschultowski ärgert sich über den schlechten Zustand der unteren Parkstraße und des Umfeldes.

BRÜGGE ▪ Holger Jaschultowski ist gebürtiger und bekennender Brügger. Um so mehr ärgert ihn das Erscheinungsbild, besonders die Untere Parkstraße, die seiner Meinung nach völlig aus dem Fokus der Stadtverwaltung verschwunden ist. „Hier tut sich seit Monaten nichts, obwohl die Mängel offensichtlich und bekannt sind.“

Jaschultowski hat eine Mängelliste erstellt und damit auch schon Stadt und Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) konfrontiert. „Doch ich habe nur Wischiwaschi-Auskünfte oder gar keine bekommen“, ärgert er sich und gibt vor Ort einen Überblick über die „Baustellen“, die seit Monaten brach liegen. „Seit August letzten Jahres tut sich hier nichts mehr.“

Nach der Verlegung der Gasleitungen in der Parkstraße im Herbst 2009 und dem harten Winter danach, in dem die Anwohner mit erheblichen Einschränkungen hätten leben müssen, habe sich seit August 2011 nichts mehr getan. „Bis September/Oktober fehlten auch die Warnbaken. Erst als sich einige Autofahrer den Wagen kaputt gefahren haben, wurden die Baken aufgestellt.“ In diesem Zusammenhang erinnert Jaschultowski daran, dass auch die Anpflanzungen, die vorher für Grün am Straßenrand sorgten, fehlen. „Erst wird alles asphaltiert und dann wieder aufgerissen. Das kostet doch unnötig Geld. Warum wird die Maßnahme nicht zeitlich durchgängig bearbeitet?“

Jörg Burkowski vom Fachdienst Umweltschutz und Freiraum, sagt, dass dies nicht so leicht möglich sei. Ausschreibungen für die Arbeiten müssten erfolgen, Abrechnungs- und haushaltstechnische Dinge berücksichtigt werden. Deshalb seien die Randeinfassungen an der Straße, unter denen Gasleitungen verlaufen, auch zunächst zugemacht und zur Verkehrssicherheit die Warnbaken aufgestellt worden. Im Frühjahr stehe die Bepflanzung auf dem Plan. Auch die Mittel seien jetzt vorhanden, um eine üppige Bepflanzung zu ermöglichen. „Da kommen keine 08/15-Pflanzen hin.“

Karsten Koppmeier vom STL erklärt, statt der Baken würden in Kürze weiß-rote Schilder am Rand fest installiert, damit die Flächen nicht überfahren werden.

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