„Das ist einfach mein Ding“

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Frank Bisterfeld fühlt sich an seiner neuen Wirkungsstätte bereits wohl und freut sich auf die neuen Aufgaben.

Lüdenscheid - Frank Bisterfeld geht voller Elan und Begeisterung seine neue Aufgabe als Leiter der Adolf-Reichwein-Gesamtschule an: „Ich freue mich drauf. Das ist einfach mein Ding“, sagt er. Anfang der Woche hat er die Nachfolge von Michael Lohr angetreten: „Ich habe eine gut aufgestellte Schule übernommen“, lobt er seinen Vorgänger.

Deshalb will er an Bewährtes anknüpfen, hat aber auch keine Manschetten davor, neue Schwerpunkte zu setzen. Bewährtes – das sei ein qualifiziertes Kollegium, das einen guten Unterricht auf dem pädagogisch neuesten Stand durchführt, das sei die indivduelle Förderung und das selbstverantwortliche Lernen, das den Schüler in den Mittelpunkt stellt und ihm signalisiert: „Leistung lohnt sich.“ Es gehe darum, für alle den bestmöglichen Abschluss zu schaffen und auch weiterhin dafür zu sorgen, „keinen Abschluss ohne Anschluss“ hinzubekommen, also den Einstieg in die berufliche Ausbildung zu ermöglichen.

Einen neuen Schwerpunkt will Frank Bisterfeld im Bereich Musik und Kultur setzen. „Dazu gehört es, Kontakte zu Museum, Kulturhaus oder Stadtbücherei noch zu vertiefen und Unterricht dann auch einmal an anderen Lernorten stattfinden zu lassen.“ Dass der gebürtige Kiersper hier einen neuen Akzent setzen möchte, ist kein Wunder, studierte er doch in Bonn Deutsch und Musik – Hauptfächer Querflöte und Klavier. Nachdem Bisterfeld seine Referendarzeit zunächst in Köln an Gymnasium, Hauptschule und Realschule absolvierte, folgten die wichtigsten Lehrjahre an einer Gesamtschule in Köln-Kalk. „Da hatte ich gute Mentoren, die mir die Augen geöffnet haben für eine gute Wahrnehmung der Schüler, auch schwieriger Schüler. Dort habe ich auch Stadtteilarbeit mitgemacht und kennen gelernt.“ Das möchte Frank Bisterfeld, der sich am Dienstag neben dem Kollegium und den nicht lehrenden Beschäftigten als auch jedem Jahrgang jeweils zehn Minuten vorstellte, auch an seiner neuen Wirkungsstätte fortsetzen. „Die Zusammenarbeit mit der Elternschaft ist mir wichtig. Auch die Schülervertretung liegt mir am Herzen.“

Ein von grundauf überzeugter Gesamtschullehrer sei er und hat das in seinen beruflichen Stationen unterstrichen: Drei Jahre Aufbauarbeit an der neu gegründeten Gesamtschule in Marienheide, Koordinator an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule, Abteilungsleiter in Kierspe, dann dort ab 2001 dialektischer Leiter und jetzt nach einer fundierten und intensiven Fortbildung die Qualifizierung zum Schulleiter. „Mich hat diese Aufgabe gereizt, habe aber auch Respekt vor den neuen Herausforderungen. Jetzt beginnt zudem die neue Anmeldephase. Die guten Anmeldezahlen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass die Eltern der Gesamtschule vertrauen. Das ist ein grundsolides Pfund. Darauf will ich nachhaltig aufbauen.“

Von Martin Messy

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