Das gilt seit Ende April

Achtung! Falschparken im MK wird teurer: 55 Euro Strafe, wenn Sie hier parken

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An mehreren Stellen im Stadtgebiet stehen Tanksäulen für Elektro-Autos bereits.

Lüdenscheid – Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch. Das können reine Elektroautos oder auch Fahrzeuge mit Hybridantrieb sein, die über einen Elektromotor und eine weitere Antriebsmöglichkeit verfügen. Die E-Parkplätze im Stadtgebiet werden jedoch häufig von anderen Autos unrechtmäßig blockiert, teilt die Pressestelle der Stadt mit.

„Alle, die nicht über eine private Ladestation verfügen, sind auf die Ladestationen im öffentlichen Raum angewiesen. Da ist es natürlich besonders ärgerlich, wenn diese von anderen Fahrzeugen zugeparkt werden“, sagt Bürgermeister Dieter Dzewas, der selbst einen Hybridwagen fährt. 

„Ich bin unseren beiden Bundestagsabgeordneten Nezahat Baradari und Matthias Heider deshalb ausgesprochen dankbar, dass sie sich in dieser Sache für eine Erhöhung des Verwarnungsgeldes eingesetzt haben.“ 

Verwarnungsgeld in Höhe von 55 Euro 

Seit dem 28. April wird das unberechtigte Parken auf E-Parkplätzen nach dem neuen Tatbestandskatalog mit einem Verwarnungsgeld von 55 Euro sanktioniert. Rechtmäßig parken dürfen auf Elektro-Parkplätzen ausschließlich Fahrzeuge, die durch ein „E“ auf dem Nummernschild als Elektrofahrzeuge ausgewiesen sind. 

Ohne diese Kennzeichnung ist dem Ordnungsamt eine Zuordnung nicht eindeutig möglich. Grundsätzlich sollte genau auf die Beschilderung vor Ort geachtet werden, rät die Stadt. Häufig sei die Parkdauer auch für Elektroautos auf die Zeit der Aufladung und eine festgelegte Höchstdauer beschränkt. 

Stehen E-Fahrzeuge auf den Parkflächen ohne zu laden, werde ein Verwarnungsgeld von 10 Euro verhängt. Elektro-Parkplätze mit Tanksäulen finden sich in Lüdenscheid beispielsweise in der Nähe des Bahnhofs, am Frankenplatz oder an der Lennestraße bei den Stadtwerken. 

In den vergangenen Jahren ist die Zahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen gestiegen. Trotzdem sei und bleibe ihre Anzahl begrenzt. Umso wichtiger sei es, dass die Flächen für E-Autos freigehalten und nicht als Parkgelegenheiten für andere Fahrzeuge genutzt werden.

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