"Achtung Baby" rockten bei Dahlmann

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"Achtung Baby" brachten die Menge zum Springen.

Lüdenscheid - "Achtung Baby" aus Lüneburg begeisterten mit ihren U2-Cover-Songs bei Dahlmann. "Sticky Fingers" hatten die Menge vor dem Auftritt der Hauptband um Frontmann Olaf Senkbeil schon kräftig in Stimmung gebracht.

Von Yasmin Alijah
40 Minuten akustische Coversongs: die Plettenberger Jungs Björn Nixdorf (Gitarre und Gesang) und Steffen Rusch (Gitarre), die unter dem Namen „Sticky Fingers“ auftreten, warteten mit einer bunten Mischung altbekannter Songs bei Dahlmann auf. „Somebody that I used to know“, „Wonderful life“ und „The Boys of Summer” hatten sie im Gepäck und ernteten mit ihrer handgemachten, rhythmuslastigen Schlaggitarrenmusik Pfiffe, Klatschen und begeisterte Zurufe eines Publikums in bester Feierlaune. „Somebody that I used to know“, „Wonderful life“ und „The Boys of Summer” hatten sie im Gepäck und ernteten mit ihrer handgemachten, rhythmuslastigen Schlaggitarrenmusik Pfiffe, Klatschen und begeisterte Zurufe eines Publikums in bester Feierlaune.


Dicht gedrängt standen die Leute im voll besetzten Saal, Platz genug, um sich zuzuprosten, aber wenig Platz zum Tanzen. Springen ging trotzdem, was die Anwesenden zur Rockmusik der Hauptband „Achtung Baby“ aus Lüneburg unter Beweis stellten. Sorgsames Outfit mit Kurzarmshirt, Wollmütze und Turnschuhen des Gitarristen Carsten Stier, Sonnenbrille und Jackett des Frontsängers Olaf Senkbeil verrieten: Hier wird nicht nur heiße Musik gemacht, hier wird performt. Andreas Hellwig (Bass) und Stier spielen seit ihrer Schulzeit zusammen. In dieser Besetzung mit Kai Schewe (Schlagzeug), Stier, Senkbeil und Hellwig covern sie seit elf Jahren Stücke von U2. „Wir sind Kinder dieser Zeit und mit dieser Musik aufgewachsen“, berichtete Hellwig.

Intensiv und mit Körpereinsatz lieferten die bühnenerprobte Band im ersten Set Aktuelles, dazu Songs aus dem Album „Achtung Baby“ ab, Namensgeber der Band. Im zweiten Set konzentrierten sie sich auf alte Stücke, präsentierten sie bodenständig, souverän sowie rhythmisch punktgenau und ließen sich Freiräume zur Eigeninterpretation. Es gab an diesem Abend heiße Schuhe auf beiden Seiten: ein textsicheres Publikum, tänzerische Freiheit aus Platzgründen ausschließlich in der ersten Reihe. Dazu ein Frontmann mit durchdringender Stimme. Die Stimmung stieg, die Lautstärke des Beifalls ebenfalls. Aufgeheizte Körper, fesselnder Rock. Es wurde ein rundum gelungener Konzert-Abend zum Ausklang der Ferien.

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