Historische Rätseljagd

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Die Organisatoren der achten „City-Rallye“ versprechen eine ebenso lehrreiche wie spannende Veranstaltung. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Knifflige Rätsel lösen und so die Geschichte Lüdenscheids kennenlernen: Das ist das Konzept der „City-Rallye“, die das Jugendkulturbüro fast schon traditionell am Stadtfest-Samstag in Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid durchführt.

Am Samstag, 8. September, sollen Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren den Ursprung einiger skurriler Straßennamen herausfinden.

„Das Sauerfeld in Lüdenscheid kennt hier wohl jeder. Warum es aber Sauerfeld heißt, wissen die wenigsten. Die Teilnehmer der Rallye werden es auf jeden Fall in Erfahrung bringen“, verspricht Ulrike Wagner vom Jugendkulturbüro. Für alle Starter gilt es, Rätsel zu lösen und dadurch die gesuchten Straßen zu finden – und den Grund für ihren Namen. „Alles ist gut zu Fuß erreichbar“, sagt Wagner, „und wer ein Rätsel auch lösen kann, ohne vor Ort zu sein, muss den Punkt nicht extra ablaufen.“

Anspruchsvoll und lehrreich

Die Teilnehmer erwarte eine „anspruchsvolle Tour“, sagt Sandra Golla – und die 21-Jährige muss es wissen: Sie nahm bereits zweimal an der „City-Rallye“ teil und siegte im vergangenen Jahr. „Man sieht plötzlich Ecken von Lüdenscheid, die man vorher gar nicht wahr genommen hat, und weiß am Ende eine ganze Menge mehr. Und Spaß macht es auch“, erzählt Sandra Golla.

Zusammen mit Laura Lüsebrink (22) und Augustino Salzano (22) ist sie bei der achten Auflage der „City Rallye“ für Planung, Organisation, Anmeldungen und den Erfrischungsstand zuständig. Auch die Fragestellungen der Rätsel – übrigens allesamt in Reimform – hat das Trio ausgearbeitet.

Unterstützt wurden die drei jungen Erwachsenen dabei vom Geschichts- und Heimatverein (GHV) Lüdenscheid, der die Rallye im Jahre 2005 ins Leben rief. „Uns ist es wichtig, dass auch junge Menschen etwas über die Geschichte ihres Lebensumfelds erfahren“, erklärt Dr. Arnhild Scholten, stellvertretende Vorsitzende des GHV.

Startschuss um 10 Uhr

Die Teilnehmer treffen sich am 8. September um 10 Uhr am Jugendkulturbüro und begeben sich in Gruppen von zwei bis vier Personen auf Rätseljagd. Die Gewinner, die nachmittags auf der Stadtfestbühne geehrt werden, dürfen sich über einen Ausflug ins Phantasialand freuen. Die Startgebühr beträgt drei Euro pro Person.

Im September wartet das Jugendkulturbüro generell mit einem vielfältigen Programm auf. Ein Überblick:

Samstag, 8. September: Auf der Stadtfestbühne werden gegen 16.30 Uhr die drei Gewinner des SMS-Wettbewerbs „Was ich dir noch sagen muss...“ geehrt.

Sonntag, 16. September: Im Bikepark Lüdenscheid im Olpendahl findet die vierte Auflage des „Summer Feeling“ statt. Auf der Anlage hinter dem Jugendzentrum Audrey´s stehen ab 14 Uhr ein „Bike Jam“ und „Bike Skills“ an. Für Musik, Getränke und Gegrilltes ist gesorgt.

Samstag, 22. September: Der in den Sommerferien ausgefallene Ausflug in den Bike-Park in Winterberg wird nachgeholt.

Freitag, 28. September: Das Jugendkulturbüro nimmt an der Verleihung des Jugendkulturpreises in Ibbenbüren teil – und hofft darauf, für die Foto-Aktion „Lüdenscheid – Wohnzimmer meiner Stadt“ prämiert zu werden.

Samstag, 29. September: Das Jugendkulturbüro nimmt an der „Langen Nacht der Jugendkultur“ teil, an der sich in ganz NRW insgesamt 38 Städte beteiligen. Die Aktion „für, von und mit Jugendlichen“ geht im Jugendtreff Sterncenter über die Bühne.

Im Rahmen der Famo (Familienmonat) ruft das Jugendkulturbüro Jugendliche dazu auf, einen Film zu drehen, der sich um das Thema Familie dreht. Im Vorfeld wird ein Video-Workshop angeboten, der am Samstag, 29. September (10.30 bis 15 Uhr), sowie am 5. und 6. Oktober (jeweils von 10 bis 18 Uhr) stattfindet.

Infos und Anmeldungen unter 0 23 51 / 67 31 63 oder per E-Mail an mail@das-einzigartige.de.

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