Abschied unter STL-Urgesteinen

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Zwei STL-Urgesteine reichen sich die Hände: Vorsitzender Bernd-Rüdiger Lührs (l.) verabschiedet Wolfgang Klose in seiner letzten öffentlichen Werksausschusssitzung; beide waren von Anfang an, also seit 1991, dabei. -

LÜDENSCHEID ▪ Ein Händedruck unter STL-Urgesteinen besiegelt eine 21-jährige Zusammenarbeit: Vorsitzender Bernd-Rüdiger Lührs hat am Donnerstag Werkleiter Wolfgang Klose in dessen letzter öffentlicher Werksausschusssitzung verabschiedet. Beide sind als letzte Mitglieder des Werksausschusses seit 1991 dabei – also von Anfang an.

„Wolfgang Klose hat als Werkleiter an vorderster Front aus den kümmerlichen Anfängen des STL ein florierendes Unternehmen gemacht“, erklärte Lührs.

Dass es in mehr als zwei Jahrzehnten nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen gegeben hat, ließ Lührs in seiner Abschiedsrede durchaus anklingen: „Ich weiß, dass du manches graue Haar bekommen hast wegen meiner manchmal rüden Art – aber so sind wir Norddeutschen nun mal.“ Unterm Strich glaube er, „dass wir gut zusammengearbeitet haben“. Und dafür bedankte sich Lührs mit einem Geschenk: 365 Sprüche für jeden Tag des Jahres überreichte er Klose, die er doch bitte Tag für Tag lesen und auf keinen Fall schon am Ende nachschauen solle, ob der Gärtner wieder der Mörder war.

Der scheidende Werkleiter bedankte sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit nicht nur mit Lührs, sondern auch mit der Politik. Dadurch habe der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) einen guten Weg nehmen können. „Ich glaube, wir haben hier immer harmonisch zusammengearbeitet.“

Wie berichtet, tritt der stellvertretende Werkleiter Heino Lange im August die Nachfolge Kloses an. - wok

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