Famo: Arbeiten im Stadtpark gehen voran

Abräumen für den Familienwald

Fertig abgeräumt und gemulcht ist die Fläche im Stadtpark bereits. Nun kann die große Pflanzaktion der ersten Famo-Familienbäumchen kommen.

LÜDENSCHEID  -  Alles anders, alles neu. Die Pläne für den Famo-Familienwald mussten verändert werden. Nun soll der Wald für die Lüdenscheider Familien im Stadtpark nahe des Mercure-Hotels entstehen. Erst Mittwoch war diese Entscheidung gefallen. Am Freitag waren die ersten Flächen im Stadtpark bereits für die Pflanzaktion bearbeitet worden.

Lars Frey (Gebrüder Frey) und der Forstunternehmer Dirk Schmidt hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, Bäume und Sträucher abgeräumt und den Boden gemulcht.

„Alles Ehrenamt“, ist Famo-Initiator Willi Denecke stolz auf das Engagement der Unternehmer. Für Lars Frey, Mitglied in der Familienwald-Projektgruppe, eine Ehrensachen. Genau wie er haben auch Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer, Architekt Wolf Sager, die Mitarbeiter der Märkischen Werkstätten und vor allem der Famo-Hauptsponsor Gartencenter Kremer Geld und Arbeitskraft investiert, um das Projekt anzuschieben und zu einem glücklichen Abschluss zu bringen.

Zeitweilig stand das Projekt Familienwald und somit auch die Famo-Abschlussveranstaltung am kommenden Samstag auf der Kippe. Ursprünglich sollte der Familienwald auf einer von Graf von dem Bussche-Kessell zur Verfügung gestellten Fläche am Stilleking entstehen. „Die Vorbereitungen waren getroffen, die Arbeiten verteilt. Alle standen in den Startlöchern – und dann machte uns der Förderverein Naturschutzzentrum Märkischer Kreis einen Strich durch die Rechnung und versagte uns die Zuwegung“, sind Willi Denecke und Graf von dem Bussche-Kessell noch immer irritiert und bestürzt.

Doch auch wenn am Stilleking kein Familienwald entstehen wird – einen Plan für das Gelände gibt es. „Wir wollen eine große Streuobstwiese anlegen. Diese soll von Kindergärten und Grundschule betreut und genutzt werden. Ein Bienenlehrstand soll entstehen und noch vieles mehr“, sind Willi Denecke und Graf von dem Bussche-Kessell stolz, vermelden zu können.

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