Abfallstreife: „Wir merken Effekte“

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Lüdenscheid - Die Bilanz der im Juli eingeführten Abfallstreife fällt positiv aus.

Zehn Verwarngelder und vier ausgesprochene Bußgelder in Höhe von je 30 bis 140 Euro und zusätzlich mehr als 900 Euro, die Müll-Verursacher für die Beseitigung ihres Abfalls bezahlen müssen – die Bilanz der im Juli eingeführten Abfallstreife fällt positiv aus, „die Ansprache bei den Bürgern trägt Früchte“, sagte Beigeordneter Thomas Ruschin in der jüngsten Sitzung des Rats. 

Angefragt hatte die Anzahl und Höhe der Bußgelder CDU-Ratsherr Daniel Kahler. „Wir merken die Effekte, es ist ein tatsächliches Erfolgsmodell“, betonte Ruschin weiter. Dem stimmen auch STL-Werkleiter Heino Lange (Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb) sowie Martina von Schaewen, Leiterin des Fachdienstes Recht, öffentliche Sicherheit und Ordnung, zu. 

Keine Beschwerden über verdreckte Sammelstellen

„Ich habe von vielen positiven Rückmeldungen gehört – aus Reihen der Bürger und der Verwaltungsspitze“, sagt Lange. Die tägliche Präsenz der Mitarbeiter der Abfallstreife verändere offenbar das Verhalten der Leute. Am offensichtlichsten zeige das der Rückgang der beim STL eingehenden Beschwerden: seit mehreren Wochen habe es keine mehr über verdreckte Sammelstellen gegeben, erklärt Lange. 

Über den Mängelmelder gingen täglich vier bis fünf Meldungen zu Verschmutzungen und Ablagerungen ein, „das erleichtert uns die Arbeit erheblich“. 

"Wir sind überall unterwegs"

Die Mitarbeiter der Abfallstreife setzten nach wie vor auf Schwerpunkte, sagt von Schaewen. Doch es gehe nicht mehr nur noch um „Problembereiche“, „wir sind überall in der Stadt unterwegs“. Der Bereich Kluse/Werdohler Straße bleibe aber wichtig.

„Man sieht die Verbesserung dort, es ist deutlich sauberer geworden, Müll an Bäumen und gelbe Säcke liegen kaum noch rum – aber wir müssen dranbleiben, damit das auch so bleibt. Der Erfolg gibt uns auf jeden Fall Recht.“

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