Abfallstreife hat ab sofort die Müllsünder im Blick

Seit Juli ist die Abfallstreife hauptsächlich im Gebiet Werdohler Straße/Kluse unterwegs. Es werden aber weitere Bezirke hinzukommen, erklären Heino Lange (STL, 2. von links), Thomas Ruschin (3. von rechts) und Martina von Schaewen (Ordnungsamt).

Lüdenscheid - Müllsünder müssen ab sofort und jederzeit mit ihnen rechnen: Seit dem 1. Juli ist die Abfallstreife in der Stadt unterwegs.

Die drei Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden seit Mitte Juni geschult und sind nun draußen unterwegs, um vorerst insbesondere das „Problemviertel“ Werdohler Straße und Kluse ins Visier zu nehmen, wie Fachdienstleiterin Martina von Schaewen, STL-Werkleiter (Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb) Heino Lange und Dezernent Thomas Ruschin erklären. 

Schon bald sollen sie auch in andere Stadt-Bezirke gehen. Im Blick haben die Mitarbeiter vor allem Müllablagerungen am Straßenrand sowie die Wertstoff-Sammelstellen. „Wir sprechen die Leute direkt an, falls wir beispielsweise beobachten, dass sie den falschen Müll entsorgen“, erklären die Mitarbeiter der Abfallstreife. 

"Es geht vor allem um Beratung"

„Dabei geht es nicht nur darum, die Leute zu bestrafen“, betont Heino Lange. „Nicht immer steckt eine böse Absicht dahinter. Deshalb geht es vor allem um Beratung, damit es langfristig besser wird.“ Denn Fehler passierten in dem Gebiet jeden Tag. Deshalb wird die Abfallstreife auch jeden Tag präsent sein – sowohl in Uniform als auch in Zivil. 

Als nächster Schritt werden noch in diesem Jahr die ersten neuen Mitarbeiter beim STL eingestellt, die künftig noch enger mit dem Ordnungsamt im Kampf gegen den Müll in Lüdenscheid zusammenarbeiten sollen. Denn: „Die Probleme sollen möglichst schnell gelöst werden“, sagt Lange.

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