Abschied vom Dahlmann-Saal

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Abba Review begeistere im Dahlmann-Saal an der Grabenstraße.

Lüdenscheid – Das letzte Konzert der Tribute-Band Abba Review im Saal der Gaststätte Dahlmann war ein voller Erfolg. Mit 160 feierfreudigen Gästen war das Konzert, bei dem es einen bestuhlten und einen unbestuhlten Bereich gab, ausverkauft.

Die Musik der schwedischen Pop-Band erfreut sich noch immer allergrößter Beliebtheit, denn auch Jahrzehnte nach der Auflösung der Band werden international tagtäglich an die 3000 Abba-Alben verkauft. Laut Veranstalter Jürgen Wigginghaus war der Gig zwar der letzte in diesem Jahr für die Band im Dahlmann-Saal, aber noch längst nicht das letzte Konzert der Formation in Lüdenscheid.

 „Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall einen weiteren Auftritt der Band in der Bergstadt geben, und zwar in einem größeren Saal“, versprach Wigginghaus. Wo das sein wird, konnte der Veranstalter noch nicht sagen. „Wir sind deswegen noch in Gesprächen“, betonte er. 

Auch, wenn es sich um den letzten Gig von Abba Review bei Dahlmann handelte, war unter den Fans am Samstag von Melancholie nichts zu spüren. Bei den wie gewohnt authentisch interpretierten Hits und Evergreens einer der erfolgreichsten Popbands aller Zeiten wurde vom einleitenden „Waterloo“ an vergnügt mitgeklatscht und mitgefeiert.

 Für Glanz auf der Bühne sorgten einmal mehr die beiden Sängerinnen Lidia Lingstedt (Agnetha) und Isabell Classen (Anni Frid), die nicht nur durch Stimmen, sondern auch mit wechselnden Bühnenoutfits überzeugten, unterstützt von den Musikern Steve H. Stevens (Gitarre, Gesang), Torsten C. Mahnke (Keyboard, Klavier, Gesang), Cecil Drackett (Bass) sowie Stefan Karol Adler (Schlagzeug). Im Rahmen ihres mehrstündigen Auftrittes feuerten die Musiker nicht nur einen Hit nach dem anderen von „Honey Honey“ über „SOS“ bis hin zu „Knowing Me, Knowing You“ ab, sondern hatten auch einige mehr oder weniger bekannte Anekdoten auf Lager, zum Beispiel die Geschichte, dass Abba für die Verwendung ihres Bandnamens zunächst die Erlaubnis des schwedischen Fischproduzenten Abba Seafood einholen musste, der in der Namensgleichheit jedoch kein Problem sah. 

Gerne feierten die Zuschauer beim Song „Mama Mia“ mit, der bereits 1975 entstanden ist, aber wie die meisten anderen Hits der Schweden hervorragend gealtert ist, bevor mit „The Winner Takes It All“ aus dem Erfolgsalbum „Super Trooper“ (1980) auch die melancholische Seite der Formation zutage trat.

Wer Livemusik der härteren Gangart mag, sollte sich den kommenden Samstag, 14. März, in den Kalender eintragen. Dann tritt ab 21 Uhr die Formation Metakilla auf, die sich auf die Werke der Band Metallica spezialisiert hat.

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