An der A45: Vodafone sucht Flächen für 5G-Masten

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Symbolfoto Mobilfunkmast

Lüdenscheid – Zusätzliche Mobilfunkmasten sollen das Internet in der Bergstadt auf 5G-Standard verbessern – doch nicht etwa im Stadtbereich, sondern insbesondere für Autos, die auf der A45 fahren.

Denn autonomes Fahren nehme immer mehr an Bedeutung zu, dabei werden „große Datenmengen verbraucht“, sagte Hans Jürgen Badziura, Fachdienstleiter Umweltschutz und Freiraum. In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt gab er bekannt: Vodafone plane, an zwei Stellen nahe der Autobahn, am Waldesrand im Süden, Mobilfunkmasten zu errichten. 

In Frage kämen dafür allerdings nur städtische Flächen. Das Problem: In der Vergangenheit hatte der Ausschuss einen Grundsatzbeschluss gefasst, dass die Stadt dafür keine Flächen zur Verfügung stellt, weil die Auswirkungen der Strahlungen nicht bekannt seien. 

Verwaltung will an Beschluss rütteln

„Daran möchten wir jetzt aber rütteln“, sagte Badziura. Denn vor der Entwicklung könne man sich nicht verschließen. Die Ausschussmitglieder gaben ihr Okay, dass Vodafone die Standorte überprüfen darf. Sollten sie in Frage kommen, werde es noch einen entsprechenden Beschluss geben. 

Die Pacht läge wohl im vierstelligen Bereich. Und: Die Errichtung eines Mobilfunkmasts sei nicht vergleichbar mit dem Bau einer Windenergieanlage, „Lkw können Forstwege nutzen und die Masten nehmen kaum Raum ein“.

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