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A45-Sperrung: Enorme Schäden - Betriebe aus MK mit schlimmsten Befürchtungen

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Von: Jan Schmitz

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Dass die A45-Sperrung Auswirkungen auf die Unternehmen in der Region hat, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Eine aktuelle Umfrage bestätigt nun die schlimmsten Befürchtungen und zeigen das ganze Ausmaß für die Region.

Es war fast zu erwarten: Die Ergebnisse einer Blitz-Umfrage der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) unter Unternehmern bestätigen die schlimmsten Befürchtungen bezüglich der A45-Sperrung auf NRWs stärkste Industrieregion. An der SIHK-Umfrage haben sich vom 9. bis zum 14. Dezember 466 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen im Märkischen Kreis, Hagen und dem südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligt.

Selbst wenn es gelingt, die Rahmede-Brücke in einigen Monaten wieder für PKWs freizugeben, hätte eine langfristige Sperrung für LKW weiterhin Auswirkungen auf die Wirtschaft, heißt es von der SIHK. Die Ergebnisse der Umfrage im einzelnen:

„Die Sperrung und langfristige Einschränkung der A45 als „Lebensader“ der Region, bringt die Wirtschaft aus dem Takt, schlussfolgert die SIHK. Die Erreichbarkeit der eng vernetzten Betriebe sei enorm eingeschränkt, Betriebe fürchten, Fachkräfte zu verlieren und Lieferverkehre können nicht mehr zuverlässig stattfinden. „Die volkswirtschaftlichen Schäden sind enorm! Region, Land und Bund müssen jetzt alle Kräfte bündeln und alle gesetzlichen Möglichkeiten nutzen, um den Neubau der Rahmede-Brücke in Rekordzeit zu bewältigen“, fasst SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat die Umfrage zusammen.

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