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A45-Sperrung: Prüfung an Talbrücke abgeschlossen - „Befreiung“ erteilt

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Von: Jan Schmitz

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Es gibt gute Nachrichten rund um die Talbrücke Rahmede. Naturschutzrechtliche Bedenken zur Sprengung sind ausgeräumt.

Der Märkische Kreis als Untere Naturschutzbehörde hat in der vergangenen Woche grünes Licht für die Sprengung der Talbrücke Rahmede gegeben. Diese sogenannte „Befreiung von den Verboten des Landschaftsschutzes“ schafft die nötige Rechtsgrundlage, damit die Autobahn GmbH die Brücke unter Beachtung der natur- und artenschutzrechtlichen Vorgaben auch tatsächlich sprengen lassen darf.

Zuvor hatte der Kreis nach Vorliegen aller relevanten Unterlagen geprüft, ob die vorbereitenden Arbeiten für die Sprengung – insbesondere die Fallbetterstellung – und der Wegfall der Brücke und damit ein Lebensraum für Vögel, Haselmaus und Fledermäuse mit dem Naturschutzrecht vereinbar sind, wie Kreissprecher Alexander Bange auf Anfrage erklärte. „Die hierzu erforderlichen Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses liegen nach Feststellung unserer Behörde vor“, sagt Bange. Die Befreiung gilt ab sofort und ohne Einschränkungen. Gründe des Naturschutzes stehen der Sprengung der Talbrücke nun ganzjährig nicht mehr entgegen.

Allerdings hat sich eine andere Hürde bis zur Sprengung aufgetan. Die Pfeiler der Talbrücke Rahmede müssen nachträglich mit Beton verfüllt werden, um sie punktgenau sprengen zu können. Die Angaben in den alten Bauplänen hatten sich bei einer erneuten Prüfung der Pfeiler nicht bestätigt.

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