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A45: Autobahn GmbH beauftragt Sachverständige wegen Brücken-Sprengung

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Von: Thomas Machatzke

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Talbrücke Rahmede und Messgerät
Die Nachbarschaft unter der Lupe: Vor der Brückensprengung gibt es nun erst einmal eine Bestandsaufnahme an den Gebäuden im Umkreis. © Cornelius Popovici

Es geht voran: Vor der Sprengung der Talbrücke Rahmede steht nun erst einmal eine Bestandsaufnahme in den Gebäuden der Nachbarschaft an, um später etwaige Schäden bestimmen zu können.

Lüdenscheid - Die Autobahn GmbH beginnt im Vorfeld der Sprengung der Talbrücke Rahmede mit der Beweissicherung an Gebäuden, Straßen und Kanälen.

Hierfür wurden zwei Sachverständigen-Büros beauftragt. Knapp 40 Wohn- und Nebengebäude sowie Firmen werden besucht, um den Gebäudezustand von außen und innen zu erfassen.

Der Zustand der Dachflächen wird mit Drohnenaufnahmen dokumentiert. Auch Zäune und Stützmauern werden geprüft. „Wir machen uns ein umfassendes Bild“, sagt Projektleiter Michael Neumann.

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In einem Radius von 300 Metern um die Talbrücke werden die Gebäude begutachtet. Knapp außerhalb der Grenze liegt die evangelische Kirche Oberrahmede. Die neugotische Kirche steht unter Denkmalschutz und ist samt Pfarrhaus mit in die Liste der zu begutachtenden Gebäude aufgenommen worden, weil sie als besonders erhaltenswert gilt.

Egal ob Kirche oder Wohnhaus – die Gutachter schauen zweimal hin. „Wir erfassen den Zustand vor und nach der Sprengung“, sagt Neumann. Nur so könne im Schadensfall ein Zusammenhang zwischen Schaden und Sprengung hergestellt werden. 

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