80-Jähriger nach Sturz vom Rad im künstlichen Koma

LÜDENSCHEID ▪ Ein 80-jähriger Lüdenscheider ist am Freitagnachmittag bei einer Tour mit seinem Fahrrad auf der Dahler Straße im Bereich der Haltestelle Hoffnungstal vom Fahrrad gefallen und liegt nach Angaben der Hagener Polizei noch im Koma.

Vermutlich erlitt er einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Angehörige des Mannes hatten sich am Sonntagmorgen bei der Polizei gemeldet und eine Vermisstenanzeige erstattet. Schnell wurde beim Abgleich der Daten klar, dass es sich um 80-Jährigen handelte, der zunächst direkt nach dem Unfall nicht identifiziert werden konnte. Nach Zeugenaussagen war er in Richtung Hagen unterwegs, als er an der Bushaltestelle immer langsamer wurde und wie in Zeitlupe von der Fahrbahn abkam. Er stieß leicht gegen die Bordsteinkante und fiel dann zur Seite, wobei er sich auch Brüche zuzog. Die Zeugen kümmerten sich um den Verletzten. Laut Polizeibericht waren schon zu diesem Zeitpunkt keine Vitalfunktionen mehr festzustellen. Bis zum Eintreffen des Notarztes versuchten die Zeugen, den Lüdenscheider wiederzubeleben. Der Arzt reanimierte ihn schließlich. Mit einem Rettungswagen wurde der Senior in ein Hagener Krankenhaus gebracht, war aber zu keiner Zeit ansprechbar. Nach Angaben der Polizei liegt der 80-Jährige nach wie vor im künstlichen Koma und ist inzwischen in ein Bochumer Krankenhaus verlegt worden.

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