Förderprogramm: Enervie zieht positives Fazit

400.000 Euro für junge Forscher

4050 Schüler besuchten kostenfrei die Phänomenta – das Bildungsprogramm von Enervie machte es möglich.

Lüdenscheid - Wie kommt das Wasser in den Hahn? Wie kann die Sonne als Energiequelle genutzt werden? Woher kommt der Strom? Seit 2010 unterstützten Mark-E und Stadtwerke Lüdenscheid unter dem Dach der Enervie die technische und naturwissenschaftliche Wissensvermittlung in den rund 400 Bildungseinrichtungen in den Aktionärs- und Konzessionsgemeinden.

400.000 Euro, 26 Aktionsangebote für Schüler, Kindergartenkinder und Pädagogen – der regionale Energieversorger Enervie zieht zum Abschluss der sechs Förderjahre unter dem Titel „Bildung“ ein durchweg positives Fazit quer durch sein Verbreitungsgebiet.

93 Prozent des Fördertopfes wurden in Experimentierkoffern, Projektunterrichte, Patenschaften, außerschulische Lernorte und Fortbildungen investiert. 2014 verlängerte Enervie aufgrund der hohen Nachfrage das ursprünglich auf fünf Jahre ausgelegte Programm um ein weiteres Jahr.

Mit dem Förderprogramm hatte sich der Energieversorger das Ziel gesetzt, die Vermittlung von Wissen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz Mint – in den Kindergärten und Schulen der Region zu unterstützen. Je nach Bedarf setzte das Förderprogramm dort an, wo Unterstützung für die Umsetzung der Themen Energie, Trinkwasser, Klima, Umwelt und Technik im Unterricht und zur Wissensvermittlung hilfreich war.

„Wie gut das Programm seitens der Bildungseinrichtungen angenommen wurde, zeigt die jetzt gezogene Bilanz nach Abschluss der sechs Förderjahre“, listet Enervie-Sprecher Andreas Köster die Schwerpunkte auf:

- Rund 22 000 Grundschüler in 871 Klassen nahmen am Projektunterricht der Deutschen Umwelt-Aktion zu Themen wie „Energie erleben und verstehen“ und „Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn?“ teil.

- Zum Erforschen der Zukunftsenergien Sonne, Wind und Wasserstoff und des Themas Energiesparen finanzierte das Programm in Summe 154 Experimentierkoffer inklusive 14 Workshops für Pädagogen weiterführender Schulen sowie 200 „SunSticks“ für Kindergärten. Damit lassen sich spielerisch Photovoltaik-Experimente durchführen.

- 390 Pädagogen aus Kindergärten und Grundschulen trainierten in 21 Weiterbildungen der gemeinnützigen Bildungseinrichtung „ScienceLab“ das Erforschen von Alltagsphänomen.

- Mit Patenschaften förderte das Programm fünf Kindergärten und Schulen in der Umsetzung von eigenen Mint-Projektideen.

- 4050 Schüler besuchten kostenfrei die Lüdenscheider Phänomenta.

- Enervie engagierte sich als Gründungsmitglied für das Technikzentrum in der „Denkfabrik“ in Lüdenscheid. An diesem Standort präsentiert die Phänomenta die von den Stadtwerken geförderte Sonderausstellung „Phänomen Energie“.

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