32 500 Euro von der Reeber-Stiftung

Reeber-Stiftungsvorsitzende Ingrid vom Hofe mit Vorstandmitglied Dr. Michael Schulte.

Lüdenscheid - Das gute Werk geht einher mit Worten des Bedauerns. „Die niedrigen Zinsen machen leider nicht mehr möglich“, sagt Dr. Michael Schulte vom Vorstand der Reeber-Stiftung. Trotzdem kann Stiftungsvorsitzende Ingrid vom Hofe noch die Ausschüttung von insgesamt 32 500 Euro für ein rundes Dutzend heimischer Vereine und Verbände bekanntgeben.

Das sei weniger als in den Vorjahren, aber immerhin sei das Stiftungsvermögen des vor 27 Jahren verstorbenen Karl Reeber groß genug, um trotz der Niedrigzinsphase noch Geld verteilen zu können. „Die meisten rechnen ja auch damit“, weiß Ingrid vom Hofe. Deshalb habe man nach Möglichkeit alle Antragsteller bedacht. Einfacher werde es künftig sicher nicht, ahnen die Stiftungsvertreter.

Folgende Institutionen können sich über Stiftungsgelder freuen: Johannes-Busch-Haus (Evangelisches Johanneswerk) und das Hospiz im Amalie-Sieveking-Haus (Evangelisches Perthes-Werk), jeweils 10 000 Euro; Lüdenscheider Gesprächskreise (Lessingstraße), 2500 Euro; Förderverein Friedensschule, 2000 Euro; Selbsthilfekontaktstelle MK (Der Paritätische), 1500 Euro; Wohnheim Amalie-Sieveking-Haus (Evangelisches Perthes-Werk), CeBeeF (Club Behinderter und ihrer Freunde), donum vitae, Förderverein der Suchtkrankenberatungsstelle, Blinden- und Sehbehindertenverein sowie die Schlaganfall-Selbsthilfegruppe jeweils 1000 Euro; MS-Kontaktkreis Schalksmühle, 500 Euro.

Die Konzentration auf Initiativen in Lüdenscheid und nächster Umgebung hat eine lange Tradition. Das Geld soll gemäß Stiftungszweck psychosomatisch, psychisch oder physisch Kranken bzw. Forschungsvorhaben in dem Bereich zugute kommen. Zustiftungen sind jederzeit willkommen. -  sum

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