In ärztliche Behandlung übergeben

Vermisster Lüdenscheider (30) in der Nacht wieder aufgetaucht

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Der Polizeihubschrauber am Mittwochmittag über Lüdenscheid. Er ist für die Vermisstensuche eingesetzt. 

[Update 7.34 Uhr] Lüdenscheid - Der seit Dienstagabend vermisste 30-jährige Lüdenscheider ist in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wieder aufgetaucht. Am frühen Donnerstagmorgen gegen 2 Uhr sei der Mann nach hause zurückgekehrt, hieß es von der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis auf Nachfrage. Er wurde kurze Zeit später in ärztliche Behandlung übergeben. Die Polizei hatte intensiv nach dem Mann gesucht, auch mit Mantrailer-Hunden und einem Hubschrauber.

Das Motiv des 30-Jährigen, wo er sich seit Dienstagabend konkret aufgehalten hat und was ihn schließlich dazu bewog, doch nach Hause zurückzukehren, muss nun in Gesprächen mit ihm ermittelt werden.

Weitere Einzelheiten nannte die Polizei mit Rücksicht auf den Lüdenscheider selbst und seine Familie nicht.

Das war der Stand am Mittwoch um 23.20 Uhr

Ein Sprecher der Polizei im Märkischen Kreis erklärte am späten Abend im Gespräch mit unserer Redaktion, dass alle Anlaufadressen des 30-Jährige angefahren worden seien. "Bislang ohne Erfolg." Die Ermittlungen laufen weiter.

Das war der Stand am Mittwoch im 19 Uhr

Die Polizei veröffentlichte am Nachmittag eine Öffentlichkeitsfahndung, zuvor hatte die Schwester des Vermissten bereits bei Facebook einen Such-Aufruf gestartet - und unter anderem auch ein Foto veröffentlicht.  

Gegen 9 Uhr war der 30-Jährige von seinem Vater auf der Wache in Lüdenscheid als vermisst gemeldet worden. Laut Polizei sei er am Morgen nicht auf seiner Arbeitsstelle erschienen. Zuletzt gesehen wurde er am Dienstag um 20 Uhr. 

Fahndung läuft auf Hochtouren

Die Polizei suchte im Bereich Buckesfeld am Morgen bereits erfolglos mit Mantrailer-Hunden nach dem Vermissten. Dort wohnt der junge Mann. Am Mittag kam dann ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera bei der Vermisstensuche zum Einsatz, der den Bereich aus der Luft absuchte.

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