1. come-on.de
  2. Lüdenscheid

2G im Schnellrestaurant im MK: Security-Mitarbeiterin entdeckt falschen Impfpass bei Kunde

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jan Schmitz

Kommentare

Schilder mit den Logos der Fastfood-Ketten McDonald‘s und Burger King
Fast-Food-Ketten machen in Deutschland einen bedeutenden Teil des gastronomischen Gesamtumsatzes aus (Symbolbild). © picture alliance/dpa | Peter Kneffel

Die neue Coronaschutzverordnung sieht die 2G-Regel auch in Schnellrestaurant wie McDonald‘s oder Burger King vor. Nur im Drive-in geht es ohne Nachweis, für das Speisen vor Ort benötigt man einen Impf- oder Genesenen-Nachweis.

Wie die Polizei im Märkischen Kreis mitteilte, hatte am Mittwoch ein 29-jähriger Mann aus Meinerzhagen Heißhunger auf Burger und Pommes. Sein Ziel: Die Burger-King-Filiale an der Kölner Straße in Lüdenscheid. Am ersten Tag, an dem die neuen 2G-Corona-Regeln in Kraft traten, wurden die Kunden natürlich gebeten, ihre Nachweise vorzuzeigen. Das machte auch eine Mitarbeiterin eines Wachdienstes, die am Eingang die Kontrollen durchführte.

Der Meinerzhagener begehrte Einlass und legte auch einen Impfpass vor. Doch die Angaben dort machten die Security-Mitarbeiterin stutzig. Ihr fielen gleich mehrere Ungereimtheiten auf. Zur Klärung rief sie die Polizei. Die eingesetzten Beamten schauten sich das Dokument genauer an und teilten den Eindruck der Mitarbeiterin. Sie stellten die mutmaßliche Fälschung sicher und schrieben eine Anzeige wegen Fälschung von Gesundheitszeugnissen. Dem 29-jährigen Meinerzhagener war anschließend der Appetit vergangen.

Auch interessant

Kommentare