20 000 Euro für Bewegungsparcours

LÜDENSCHEID ▪ Im Mai 2008 hat die Stadt Gelsenkirchen im Stadtteil Bulmke-Hüllen einen Mehrgenerationen-spielplatz angelegt. „Probleme im Vorfeld gab es damals nicht“, sagt Verwaltungs-Pressesprecher Oliver Schäfer. Die zuständigen Gremien segneten das Projekt, das erstmals im November 2007 im Jugendhilfeausschuss vorgestellt worden war, ab. In Anbindung an einen bereits vorhandenen Kinderspielplatz innerhalb einer Grünanlage und in der Nähe einer Seniorenwohnanlage sollten multifunktionale Spiel- und Sportgeräte aufgestellt werden, welche nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Eltern und Großeltern ansprechen:

„So können vorhandene generationsbedingte Berührungsängste abgebaut- und ein Begegnungsort für Jung und Alt geschaffen werden“, zeigte das Jugendamt die Zielrichtung auf.

In Zusammenarbeit mit „Gelsendienste“, ein Unternehmen der Stadt, das vergleichbar mit dem Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) kommunale Dienstleistungen durchführt, sollte die Grünfläche entsprechend präpariert werden, auch Pflege und Unterhaltung erfolgen.

Auf der Grünfläche sollten zusätzlich die Spielgeräte aufgebaut werden. Direkt an den Burgers Park grenzt zudem das „Convenio-Zentrum“ für integrative Altenhilfe im Wohn- und Pflegebereich. Auch deren Anwohner könnten den Mehrgenerationen-Spielplatz nutzen, heißt es in dem Konzept. Außerdem befindet sich im Burgers Park bereits ein Spiel- und Bolzplatz sowie eine Skater-Anlage, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Der Seniorenbeauftragte der Projektwerkstatt 50+ wurde mit in die Planungen einbezogen. Nach einer ersten Kontaktaufnahme sei die Idee positiv bewertet worden, teilte die Stadt dem Ausschuss mit.

Ein Bewegungs-, Entspannungs- und Kommunikationsort stellten sich die Planer im Stadtteil Bulmke-Hüllen vor. Neben den verschiedenen Spielgeräten sollte auch ein vier Meter hoher Klettermast aufgebaut werden.

Die Kosten für die Installation des Bewegungsparcours und des Klettermastes beliefen sich auf rund 20 000 Euro. Die erforderlichen Mittel wurden aus dem städtischen Etat gedeckt. Beim Ausbau eines anderen Kinderspielplatzes war nicht der gesamte Topf ausgeschöpft worden, so dass das übrig gebliebene Geld für den neuen Mehrgenerationenspielplatz genutzt werden konnte.

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