Erfolgs-Geschichte geht weiter

1500 Musikbegeisterte erleben 10. Christmas-Rock

Sie sind seit den Anfängen dabei: Die Band „Queen Kings“ begeisterte einmal mehr mit einer tollen Show.

LÜDENSCHEID - Die Erfolgs-Geschichte des Christmas-Rock währt bereits ein ganzes Jahrzehnt: Im Jahr 2004 begann Veranstalter Jürgen Wigginghaus damit, den Lüdenscheidern alljährlich kurz vor Weihnachten ein Cover-Rock-Programm der Superlative anzubieten. Auch bei der 10. Auflage konnte er wieder rund 1500 Musikfreunde in der Schützenhalle begrüßen.

Auch wenn er nicht so gerne im Rampenlicht steht, musste diesmal auch Jürgen Wigginghaus die Bühne betreten, wurde er doch von Bürgermeister Dieter Dzewas mit einer Magnum-Flasche Brauhaus-Bier und von Nachtflug-Mitarbeiterin Gabriela Nardin unter anderem mit einer liebevoll hergestellten Tafel zum Konzertjubiläum beschenkt. Nach kurzen Dankesworten überließ Wigginghaus die Bühne wieder den Musikern, deren Auftritte sich auch diesmal sehen lassen konnten.

Bis die „Hausband“ die „Queen Kings“, den Saal rockten, machte sich allerdings das Gefühl breit, dass ein großer Teil des Publikums ausschließlich wegen eben dieser Combo gekommen war. Denn so sehr sich die Musiker der John-Porno-Band und von „Just Pink“ auch bemühten, kam zunächst nur verhaltene Stimmung auf. Dieser Umstand war jedoch nicht den Musikern geschuldet.

Die John-Porno-Band um die drei Brüder Markus, Daniel und Robin Hartkopf warteten sowohl mit aktueller als auch mit klassischer Rock- und Pop-Musik meist härterer Gangart auf. Einer der Höhepunkte war dabei unter anderem der Song „Many of Horror“ von Biffy Clyro, den Drummer Robin Hartkopf auch gesanglich interpretierte.

 „Just Pink“ ließen es wie gewohnt gleich zu Beginn ihres Sets krachen und gaben ihr Bestes, um unter anderem mit „Just like a pill“ für Stimmung im Saal zu sorgen. Sängerin Vanessa Henning stand permanent unter Strom, schien an jeder Ecke der Bühne gleichzeitig präsent zu sein und wechselte mehrfach ihr Bühnen-Outfit.

Christmas-Rock 2013

Erst der Auftritt der „Queen Kings“ weckte jedoch beim etwas müde wirkenden Publikum die Lebensgeister: Sänger Mirko Bäumer lieferte seine gewohnt routinierte Show als Freddy-Mercury-Double und reichte stimmlich einmal mehr sehr nah an das Vorbild heran. Natürlich servierten die Musiker ihren Fans auch beim Jubiläum das, was diese hören wollten, nämlich die großen Queen-Klassiker von „We are the champions“ bis „We will rock you“. Eine Besonderheit stellte diesmal allerdings die Mitwirkung des Chores „Young Hope“ unter der Leitung von Ingo Mückler dar. Zusammen mit der Band brachten sie unter anderem die kompliziert zu singende „Bohemian Rapsody“ auf die Bühne.

Im Anschluss an den bombastischen Queen-Kings-Auftritt machten sich dann viele bereits auf den Heimweg, obwohl noch ein weiterer Gig einer hörenswerten Combo folgte: Die „mit18band“ hat sich die Werke von Marius-Müller-Westernhagen vorgenommen, und Sänger Udo Prinz gab alles, um dem Meister nicht nur mit typischer Westernhagen-Reibeisenstimme, sondern auch äußerlich nahe zu kommen. - bot

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