Mit „120 Sachen“ zwei Zäune demoliert

LÜDENSCHEID ▪ Lediglich der Ostersonntag war für die Lüdenscheider Polizeibeamten ein ruhiger Feiertag.

Der erste Unfall an der Oedenthaler Straße ereignete sich am Gründonnerstag. Ein 42-jähriger BMW-Fahrer war in Richtung Heedfelder Landstraße unterwegs und fuhr nach den Angaben der Polizei in einer Linkskurve „nicht so weit rechts, wie es möglich gewesen wäre“. Er stieß mit dem Golf eines 36-jährigen Lüdenscheiders zusammen, der ihm entgegen kam. Sachschaden:  3650 Euro.

Am Ostersamstag krachte es dort zum zweiten Mal. Ein 19-jähriger Meinerzhagener verlor die Kontrolle über seinen Opel Corsa und kam von der Fahrbahn ab. Er touchierte die Leitplanke und landete vor einem Baum. Die Beamten schätzen den Schaden auf 4000 Euro.

Auf dem Firmengelände der Firma Zimmermann an der Hohen Steinert endete am Ostersonntag um 0.01 Uhr die Fahrt eines 25-jährigen Lüdenscheiders. Er gab an, die Hohe Steinert mit rund 120 Stundenkilometern befahren zu haben. Im Bereich des Wendeplatzes verlor er die Gewalt über das Fahrzeug seines Onkels, rauschte zunächst gegen den Zaun der Firma Insta und dann durch den Zaun der gegenüberliegenden Firma Zimmermann. Er kam auf dem firmeneigenen Parkplatz zum Stehen. Die Beamten bemerkten Alkoholgeruch und führten zwei Tests durch. Ergebnis: 1,14 Promille, Strafanzeige, Führerscheinentzug. Den Schaden schätzen die Beamten auf 14 000 Euro.

Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle an der Knapper Straße fiel den Polizisten am Ostermontag um 15.30 Uhr ein 24-jähriger Lüdenscheider mit geröteten Bindehäuten auf. Der Drogentest verlief positiv: Blutprobe, Strafanzeige.

Wenig später, um 17.45 Uhr, fuhr ein Polizeiwagen hinter einem Kleinkraftrad die Altenaer Straße hinunter. „Zu schnell“, stellten die Beamten fest. Das Fahrzeug war als Mofa angemeldet – und hätte höchstens 25 Stundenkilometer fahren dürfen. Zudem hatte der 31-Schalksmühler gerötete Augen. Ein Vortest auf Opiate verlief positiv: Blutprobe und Strafanzeige. - cwi

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