Stadtoberhaupt im Gespräch

100-Tage-Interview: Bürgermeister Sebastian Wagemeyer wünscht sich Lockerungen

Wagemeyer
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Bürgermeister Sebastian Wagemeyer über seine ersten 100 Tage im Amt.

Seit 100 Tagen ist Sebastian Wagemeyer (44) Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid. Der ehemalige Schulleiter des Zeppelin-Gymnasiums übernahm das Amt in außergewöhnlichen Zeiten von Dieter Dzewas. Die Folgen der Corona-Pandemie dominieren auch den Alltag in der Stadtverwaltung. Jan Schmitz sprach mit dem Stadtoberhaupt über Sorgen und Ungeduld, aber auch über die schönen Erlebnisse im neuen Job.

Was war Ihr schönstes Erlebnis als Bürgermeister in den ersten 100 Tagen?
Ach Gott. Da muss ich erst einmal nachdenken.
Dann fangen wir andersherum an. Was war denn Ihr unangenehmstes Erlebnis als Bürgermeister?
Das habe ich ehrlich gesagt nicht gehabt. Ich habe bisher zu keiner Sekunde diese Entscheidung bereut, mich auf dieses Amt zu bewerben und in dieses Amt zu kommen. Ich erlebe die Aufgabe als sehr herausfordernd, aber auch sehr erfüllend. Es gab ganz viele positive Erlebnisse, aber natürlich auch Dinge, die nicht so erfreulich sind. Was mich bewegt, ist, wenn man im Corona-Krisenstab darüber spricht, wie viele Menschen in einer Woche im Zusammenhang mit der Pandemie verstorben sind. Man ist ja auch intensiver emotional angefasst, wenn man das tagtäglich mitbekommt und wenn es dann auch Leute trifft, die man kannte.
Vielleicht ist Ihnen ja in der Zwischenzeit das schönste Erlebnis eingefallen.
Ehrlich gesagt noch nicht. Lassen Sie mich noch einmal drüber nachdenken.

Ich habe bisher zu keiner Sekunde diese Entscheidung bereut, mich auf dieses Amt zu bewerben und in dieses Amt zu kommen. 

Sebastian Wagemeyer (Bürgermeister Lüdenscheid)
Ihr erster Arbeitstag war der 2. November. Welche Begrüßungsgeschenke haben Sie zum neuen Amt erhalten?
Von meinen ehemaligen Schulleiter-Kollegen habe ich einen Strauß Blumen bekommen und vom Vorzimmer hier auch. Und eine Schale Obst stand hier auf dem Tisch. Das war ein wirklich schönes Begrüßungsgeschenk.
Und was haben Sie mitgebracht?
Am ersten Tag nichts. Ich hätte gerne Teilchen und Brötchen mitgebracht, aber darauf haben wir sehr bewusst verzichtet wegen der Corona-Situation, um Kontakte zu reduzieren. Der Start ist ähnlich verlaufen wie der Abschied in der Schule – nämlich relativ sang- und klanglos. Das macht es emotional nicht immer ganz einfach, insbesondere wenn es um Abschied geht. Beim Ankommen ist das etwas anderes. Aber es ist, wie es ist. Damit muss man umgehen. Insgesamt bin ich hier großartig aufgenommen worden und ich bin sehr froh über all die Unterstützung wirklich toller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Nach der Stichwahl haben Sie gesagt, Sie brauchen etwas Zeit, um sich der Bedeutung und Aufgabe des Amtes bewusst zu werden. Wie weit sind Sie da?
Es ist mir sicherlich sehr viel bewusster als an dem Montag unmittelbar nach der Wahl. Ich glaube, die Aufgaben in der Gänze – Krisenstab, die Jour-Fixes, der regelmäßige Austausch mit den Fachbereichen, aber natürlich auch die Anliegen der Lüdenscheiderinnen und Lüdenscheider, die mich erreichen, und auch Gespräche mit Menschen, die da draußen um ihre Existenz bangen – machen mir schon sehr bewusst, wie groß die Verantwortung in der Position ist, aber auch wie groß und zugleich klein Spielräume sind, sich dort einzubringen.
Was meinen Sie mit großen und kleinen Spielräumen?
Es gibt auf der einen Seite sehr viele Dinge, die man sehr pragmatisch und sehr zügig lösen kann, und dann gibt es auch sehr komplexe Probleme, bei denen man im intensiven Austausch mit den politischen Fraktionen und nicht nur innerhalb der Verwaltung steht, und die sich nicht von heute auf morgen lösen lassen und wo man auch schon mal ein kleines bisschen ungeduldig ist. Man wünscht sich, dass man eine schnelle Lösung findet, die es aber an der Stelle einfach nicht gibt. Das ist aber etwas, was mir bewusst war, weil ich aus der öffentlichen Verwaltung komme. Dass Verwaltung an der einen oder anderen Stelle nicht so schnell unterwegs ist wie in der Privatwirtschaft, war mir klar, macht mich aber ungeduldig. Grundsatz muss allerdings immer sein, nicht das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren.
Sie haben ja mehr oder weniger die Seiten gewechselt. Auch Ungeduld mit Blick auf die Digitalisierung von Schule? Sie haben den Appell der Schulleiter sicherlich wahrgenommen und im Zweifel hätten Sie den in alter Funktion auch mitunterzeichnet.
Ungeduld ist ja nicht gleichzusetzen mit „Es passiert nichts“. Ungeduld kann ja auch ein Zustand sein, der dazu führt, dass man jetzt wirklich etwas bewegen will. Es betrifft aber nicht nur den Bereich Schule. Ich glaube, Digitalisierung wird eine Querschnittsaufgabe sein für die Gesamtverwaltung und auch für die Gesamtstadt. Dass der Bereich Schule im Moment natürlich besonders im Fokus steht, ist klar, und wahrscheinlich hätte ich – wenn ich auf der anderen Seite gewesen wäre – den Appell mitgezeichnet. Wir sind da aber auf dem Weg, also keine Sorge: Wir verschlafen das nicht, und es hat sich schon einiges getan.
Sie haben sich ganz bewusst Frank Kuschmirtz als Lotse an die Seite geholt. In welchen Situationen hat er Ihnen konkret geholfen?
Frank Kuschmirtz ist für mich von unschätzbarem Wert, weil er diese Verwaltung in- und auswendig kennt. Er kennt die handelnden Personen und Strukturen und Zusammenhänge sehr gut. Das ist etwas, was mir fehlt, weil ich nicht aus dieser Verwaltung komme. An der Stelle ist er mir eine riesengroße Hilfe. Er übernimmt konzeptionelle oder organisatorische Dinge, die ich allein gar nicht leisten kann – gerade auch im Zusammenhang mit der Ideensammlung und der Konzeptionierung der Verwaltungsstruktur, die wir uns überlegt haben, war er eine Schlüsselfigur. Wir haben unheimlich viele Gespräche in den Fachbereichen und mit den Fachdienstleitungen geführt, einfach auch, um die Leute mitzunehmen. Wir können ja nicht von oben die Struktur ändern und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen das nicht oder haben keine Kenntnis davon. Diejenigen, die es betrifft und wo gegebenenfalls Verschiebungen vorgenommen werden, sind intensiv in diesen Prozess eingebunden worden. Da war Frank eine ganz wichtige Person an meiner Seite.

Frank Kuschmirtz ist für mich von unschätzbarem Wert, weil er diese Verwaltung in- und auswendig kennt. Er kennt die handelnden Personen und Strukturen und Zusammenhänge sehr gut. Das ist etwas, was mir fehlt, weil ich nicht aus dieser Verwaltung komme.

Sebastian Wagemeyer
Dass der Beigeordnete Thomas Ruschin immer noch Ihr Beigeordneter ist, ist ein Zustand, der worauf zurückzuführen ist?
Das hat mit der pandemischen Lage zu tun. Ursprünglich hatten wir die Abwahl für die Sitzung kurz vor Weihnachten geplant. Diese Sitzung kurz vor Weihnachten hat nicht stattgefunden. Im Januar hatten wir aufgrund der pandemischen Situation die Rechte des Rates auf den Hauptausschuss übertragen. Und ich sage Ihnen ganz ehrlich: Der Rat ist das demokratisch gewählte Gremium, wo eine Entscheidung von einer solchen Tragweite gefasst werden müsste – und nicht in einem Hauptausschuss mit zwölf Mitgliedern. Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Sache am 15. Februar für einen Tagesordnungspunkt auf den Rat zurückzudelegieren. Der Rat wird dann in einer außerordentlichen Sitzung die Abwahl vornehmen.
Wie funktionierte die Zusammenarbeit mit Herrn Ruschin, immerhin haben Sie ja dann noch zweieinhalb Monate zusammen gehabt.
Zusammen ist relativ, denn mein Kontakt mit ihm ist nahezu null. Wenn wir überhaupt Kontakt haben, dann nur schriftlich, und ich direkt gar nicht, also kann man von Zusammenarbeit an der Stelle nicht wirklich reden – und auch deswegen ist es jetzt wichtig, dass wir diese Abwahl vornehmen, weil wir auch in die Ausschreibung kommen müssen. Wir haben im Moment durch die aktuelle Situation alles, was dem Fachbereich Ruschin zugeteilt ist, auf die anderen Fachbereiche in Vertretung aufgeteilt. Da ist es dringend Zeit, dass sie entlastet werden. Ich denke, es ist jetzt geboten, für klare Verhältnisse zu sorgen.
Welches lokalpolitische Thema hat Sie in den ersten 100 Tagen am meisten beschäftigt?
Intensiv hat mich sicherlich der Kulturhausgarten beschäftigt.
Sie haben das Privileg oder auch die Bürde, dass Sie ohne politische Mehrheit den Rat führen müssen. Hat es da schon Probleme gegeben?
Nein. Ich habe bisher schon den Eindruck, dass sich die Fraktionen ihrer neuen Rolle durchaus bewusst sind und damit auch sehr verantwortungsbewusst umgehen. Ich habe einen sehr regelmäßigen Austausch mit den Fraktionsvorsitzenden. Ich halte es für wichtig, dass Gesprächskanäle immer offen stehen und man in einem engen vertrauensvollen Austausch miteinander ist. Und ich sehe das durchaus auch als Chance, weil es auch dazu führt, dass man Dinge nicht einfach mit einer Mehrheit durchziehen kann, sondern dass richtig diskutiert wird, um gemeinsam um die beste Lösung zu ringen. Ich glaube, da ist der Kulturhausgarten ein gutes Beispiel. Natürlich gab es unterschiedliche Vorstellungen und Anstöße der verschiedenen Fraktionen. Das ist anstrengend, weil es sehr viele Detailabsprachen erfordert, aber wenn es am Ende dazu führt, dass wir alle gemeinsam etwas Gutes für die Stadt auf den Weg gebracht haben, dann ist das durchaus befriedigend.
Können Sie sich nach 100 Tagen vorstellen, dass das fünf Jahre lang klappt?
Das glaube ich nicht. Es wird immer wieder Situationen geben, wo es Konflikte geben wird. Ich denke, das ist auch wichtig und gehört zum politischen Wettstreit dazu, aber ich bin überzeugt davon, dass das Bewusstsein in der Verwaltung und in den Fraktionen vorhanden ist, dass wir in den kommenden fünf Jahren für unsere Stadt gemeinsam etwas bewegen werden müssen. Dass der Wille zur Zusammenarbeit da ist, ist erst einmal das Wichtigste, und den habe ich in den ersten 100 Tagen wahrgenommen.
Sind Sie in den vergangenen Tagen durch die leere Wilhelmstraße gegangen? Was macht so ein Spaziergang mit Ihnen?
Ich verspüre eine gewisse Sorge, weil ich im engen Austausch stehe mit dem einen oder anderen, der in der Wilhelmstraße sein Geschäft und seine Existenz hat. Selbst wenn die pandemische Lage sich auflöst und Corona überstanden ist, werden wir einen Umbau in der Wilhelmstraße vor der Brust haben, der neue Herausforderungen schafft. Für mich ist einfach wichtig, den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen und Sorgen und Nöte auch ernst zu nehmen. Ich hatte beispielsweise vor einigen Tagen ein längeres Gespräch mit zwei Mitarbeitern eines Friseursalons, die sich sehr große Sorgen machen, wie es weitergeht. Da stehen wir im engen Austausch mit der WKL und dem Stadtmarketing, um zu schauen, an welcher Stelle wir auf kleiner Flamme bestmöglich unterstützen können. Ich glaube, es ist wichtig, dass den Menschen klar wird, dass Händler und die Verwaltung – dort, wo es möglich ist – einen Schulterschluss hinbekommen, damit die Stadt auch nach Corona ein Angebot bereithält, das immer noch attraktiv ist.
Was könnte das denn sein, bei den Friseuren zum Beispiel?
Wir haben beispielsweise darüber gesprochen, wie flexibel Öffnungszeiten sein können.
Also auch über 20 Uhr hinaus?
Ja. Da haben wir – glaube ich – gute Absprachen getroffen, in der Hoffnung, dass die Friseure dann irgendwann wieder aufmachen dürfen. Es gilt aber für andere sicherlich genauso. Da werden die jeweiligen Geschäfte und ihre Besitzer mit ihrem Personal ins Gespräch kommen müssen. Hier muss es eine enge und vertrauensvolle Absprache zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern geben. Ich denke, wenn da Einvernehmlichkeit erzielt wird, muss man damit dann ein bisschen flexibler umgehen. Man kann in Zukunft auch noch einmal über Fragen nachdenken, wie die Parksituation verbessert werden kann und wo und inwieweit man mit Hygienemaßnahmen – zum Beispiel Bereitstellung von Masken – helfen kann.
Jüngstes Beispiel war Blumen Risse, die auch deutlich machten, dass sie sich im Stich gelassen fühlten. Können Sie dieses Gefühl nachvollziehen?
Ich kann das Gefühl sicherlich nachvollziehen, wobei ich an der Stelle die Verantwortung nicht bei der Stadtverwaltung Lüdenscheid sehe. Ich weiß aus ganz vielen Gesprächen, dass es insbesondere auch schwierig ist, an die entsprechenden November- und Dezemberhilfen heranzukommen, dass das Prozedere immer noch sehr stark bürokratisch ist und in vielen Fällen noch kein Geld geflossen ist. Das ist etwas, was wir immer wieder über die Stadtverwaltung an höhere Ebenen weitergeben, um dort den Druck aufrechtzuerhalten und zu erhöhen. Um klar zu machen: Hier muss jetzt etwas passieren. Wir können da nichts auszahlen, das ist nicht unsere Aufgabe, aber es muss passieren, sonst sterben uns hier reihenweise die Innenstädte. Das ist ja etwas, was nicht nur Lüdenscheid betrifft.
Die Ordnungsamtsmitarbeiter arbeiten am Limit. Brauchen sie Verstärkung?
Wir haben das bereits gemacht. Wir haben dem Ordnungsamt Personal aus anderen Fachdiensten zur Verfügung gestellt, um zu unterstützen. Die Ordnungsamtsmitarbeiter selbst können die Kontrollen in dem Umfang nicht mehr leisten. Wir haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Museen und aus anderen Bereichen, die im Moment geschlossen sind, abgestellt, die dann zum Beispiel in der Quarantäneüberwachung oder an der Corona-Hotline tätig sind.
Mit Blick auf die nächste Bund-Länder-Runde zu den Coronaschutzmaßnahmen: Was würden Sie sich da wünschen aus Sicht der Stadt Lüdenscheid, aber auch persönlich?
Ich würde mir wenige Maßnahmen wünschen, die dann aber auch klar formuliert sind und keine Schlupflöcher lassen oder gegebenenfalls anders interpretiert werden können. Das macht es für das Ordnungsamt unglaublich schwierig, weil mit jedem neuen Beschluss der Bund-Länder-Runde weitere Tage folgen, wo immer noch mal wieder Anpassungen der Coronaschutzverordnung erfolgen. Ich wünsche mir einen guten Mix zwischen Augenmaß und Klarheit – und den gab es in der Vergangenheit leider nicht immer.
Wünschen Sie sich eher Lockerungen oder ein Weiter-so?
Für mich persönlich und menschlich würde ich mir sofort Lockerungen wünschen. Das wird wahrscheinlich jeder von uns sagen, weil wahrscheinlich auch jeder ein großes Bedürfnis nach einem großen Stück Normalität verspürt. Gerade wenn man Kinder zuhause hat, spürt man das Bedürfnis, dass die Kinder ihre Unbekümmertheit zurückbekommen. Mit Blick auf die Zahlen – gerade auch im Märkischen Kreis – bin ich aber eher skeptisch, dass es zu Lockerungen kommen wird.
Antrittsbesuche sind ja derzeit im Moment gar nicht möglich, wohl aber zum Beispiel Kontakte per Telefon. Wie viele Gespräche haben Sie denn mit der lokalen Wirtschaft schon geführt?
Kann ich nicht mit einer Zahl beziffern, aber es sind schon einige gewesen seit November – sowohl mit Einzelhändlern hier vor Ort, aber auch mit Personen, die größere Unternehmen mit ganz enger Bindung an Lüdenscheid führen.
Was hat man Ihnen dort gespiegelt und welche Hoffnungen setzt man dort in Sie?
Gespiegelt wurde mir vor allem, dass die Situation angespannt ist, wobei es sehr stark auf die Branche ankommt. Hoffnungen setzt man darauf, dass es einen Schulterschluss mit der Stadtverwaltung gibt. Dass man einfach deutlich macht: Wir sind Lüdenscheid! Wir alle. Wir schauen, wo wir gemeinsam etwas auf den Weg bringen, um gut durch diese Pandemie zu kommen. Ansonsten erhofft man sich natürlich, dass auch über mich Anliegen an höhere Stellen weitergetragen werden, die dann auch zu Verbesserungen beitragen.
Zum Abschluss frage ich Sie noch einmal nach dem schönsten Erlebnis als Bürgermeister?
Was mir wirklich Freude gemacht hat und mich immer wieder beeindruckt, ist die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für andere Menschen zu engagieren. Ein sehr schönes Erlebnis war es, das Projekt „Alles. Und Suppe“ mit auf den Weg zu bringen. Dort hat man gesehen, wie zügig Verwaltung auch arbeiten kann und wie schön es dann ist, auf Menschen in einer Stadtgesellschaft zurückgreifen zu können, die bereit sind, binnen kürzester Zeit etwas aus dem Boden zu stampfen, wo anderen Menschen konkret und direkt geholfen wird. Schön war auch der Termin bei den Löschzügen im Zuge der Anhörung zur Bestellung des Leiters der Freiwilligen Feuerwehr. Dort in den Gerätehäusern zu sehen, wie groß die Bereitschaft ist, sich selbstlos für andere einzubringen, das lässt mich zusammen mit dem Bewusstsein, dass wir eine tolle hauptamtliche Feuerwehr samt Rettungsdienst haben, ausgesprochen ruhig schlafen.

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