Im weihnachtlichen Stall auf Hof Crone

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Pfarrer Irenäus Wojtko hielt in diesem Jahr die Ansprache, Pastor Rüdiger Schmale führte liturgisch durch die weihnachtliche Einstimmung auf Hof Crone.

Werdohl - Zum zweiten Mal trafen sich evangelische und katholische Christen einen Tag vor Heiligabend auf Hof Crone, um sich auf Weihnachten einzustimmen. Der ökumenische Gottesdienst zur weihnachtlichen Besinnung ist eine sehr alte Werdohler Tradition, vor vielen Jahren begonnen an der Funkenburg.

Winterlich kalt war es, und das landwirtschaftliche Ambiente vom Hof Crone hatte etwas von weihnachtlichem Stall. Der Hof war mit beleuchtetem Weihnachtsbaum und einer hölzernen Krippe stimmungsvoll in Szene gesetzt. Familie Crone hatte zum zweiten Mal ihren Hof angeboten, dort sind ideale Bedingungen für einen ökumenischen Vor-Weihnachtsgottesdienst. Pastor Rüdiger Schmale begrüßte eine große Schar Gäste, die unter dem Dach des Hofes auf vielen Bänken ihre Plätze gefunden hatten.

An der Funkenburg könne man sich nicht mehr treffen, dort sei die Umlage zu steil zum Stehen: „Das ging nicht mehr.“ Der eigentlich angesagte Männerchor ließ sich durch Schmale entschuldigen, die musikalische Begleitung übernahm souverän und solide der CVJM-Posaunenchor.

Die Gäste hatten einiges zu singen: „Es ist ein Ros entsprungen“, „Tochter Zion“, „Stille Nacht, Heilige Nacht“, „Vom Himmel hoch da komm ich her“, „Ihr Kinderlein kommet“ und natürlich zum guten Schluss „O Du fröhliche“.

In der Ansprache ging Pater Irenäus Wojtko auf die einzigartige Menschwerdung Gottes an Weihnachten ein: „Dieses Fest werden wir nie begreifen können: Gott wird Mensch.“ Jeder Mensch habe das Recht auf der Welt zu sein und leben zu dürfen. Gott sei kein Konkurrent, sondern Mensch unter den Menschen. Und so predigte er: „Fürchte Dich nicht, habe Mut zu lieben.“

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