Zweite Kompanie stellt Frage nach der Existenz

Kompanieführer Markus Balz.

WERDOHL ▪ Der Knaller kam ganz zum Schluss der Versammlung der „Zweiten“: Schießmeister Udo Müller stellte unter Punkt Verschiedenes die Frage nach der Existenzberechtigung der zweiten Kompanie des Werdohler Schützenvereins.

Die Schützen der „Zweiten“ sind selbstkritisch genug um festzustellen, dass sie immer weniger und immer älter werden. Beim Werdohler Schützenverein können sich die Mitglieder selbst aussuchen, in welche der Kompanien sie eintreten.

Viele der 19 Anwesenden bei der Versammlung in der Gaststätte Brinker waren der Meinung, dass man so eine traditionsreiche Kompanie nicht einfach auflösen könne. Bei allen Kompanien gebe es ein Auf und Ab in den Mitgliederzahlen. Die Anfrage von Udo Müller sorgte jedenfalls für einigen Diskussionsstoff und Nachdenklichkeit.

Müller, der gleichzeitig Sportleiter beim Hauptverein ist, hatte auch angeregt, über den Fortbestand oder die Modalitäten des Regimentspokals und des Seniorenpokals nachzudenken. An diesen Wettbewerben haben sich auch immer weniger Schützen beteiligt.

Kompanieführer Markus Balz hatte zu Beginn der Versammlung Kompanieangelegenheiten besprochen, dabei ging es um Termine und einen Rückblick aufs Schützenfest.

Die Kompanie beschloss, das Kohl- und Mettwurstessen mit der Weihnachtsfeier zusammen zu legen. Damit sollen mehr Mitglieder für eine Veranstaltung gewonnen werden. Essen und Feier zur adventlichen Einstimmung sind deshalb auf den ersten Advent am 27. November bei Brinker terminiert.

Für die zurückgetretene erste Schriftführerin Silke Gumz-Drewek wurde (mit drei Neinstimmen) Sascha Rösner gewählt, der Ehemann der aktuellen Schützenkönigin.

Seit März ist Sven Schaarschmidt neuer Kassierer der zweiten Kompanie, er löste Herbert Bressel ab. Kompaniechef Markus Balz bedankte sich bei Bressel, der von der Versammlung als einer von drei Kassenprüfern gewählt wurde. Die Wahlen hatte der stellvertretende Kompanieführer Volker Lienenkämper geleitet. Balz übergab ein Präsent an Ehrenkompanieführer Friedhelm Miss, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern konnte.

Volker Heyn

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