Christine Köntopp ist die neue Vikarin in Werdohl

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Christine Köntopp ist Vikarin bei Pfarrer Dirk Grzegorek in Werdohl. Ein halbes Jahr lang unterrichtet sie Religion an der AEG, ehe sie voll in die Gemeindearbeit einsteigt.

Werdohl - Für Vikarin Christine Köntopp war schon recht früh klar, dass ihr Weg sie in diese Richtung führen wird: Die 30-Jährige stammt gebürtig aus Hemer, studierte Theologie an verschiedenen Orten Deutschlands, war in zwei anglikanischen Kirchengemeinden Großbritanniens eingesetzt und ist seit Kurzem die neue Vikarin bei Pfarrer Dirk Grzegorek in Werdohl.

„Ich komme aus dem Sauerland und nach zehn Jahren weiter weg freue ich mich, wieder näher bei der Familie zu sein“, sagt Köntopp lächelnd. Der Glaube habe schon immer zu ihrem Leben gehört: „Mein Vater war im CVJM und Presbyter, da war auch ich involviert, habe mir aber mein eigenes Bild gemacht.“

Der CVJM war der erste Wegbereiter der heutigen Theologin. „Das hat mich geprägt – zuerst wollte ich Jugendreferentin werden.“ Köntopp nahm als Jugendliche an Kirche Unterwegs teil, ein Arbeitszweig der Evangelischen Kirche Deutschlands.

Diakonisches Jahr in London

Durch den Zuspruch des damaligen Leiters in Westfalen, Pastor Michael Bülow, sei sie auf den Gedanken gekommen, Pfarrerin zu werden. Nach dem Abitur ging die junge Köntopp nach London – dort leistete sie ein Diakonisches Jahr, hauptsächlich in der Jugendarbeit. „So konnte ich prüfen, ob mir der Beruf wirklich gefällt“, sagt die 30-Jährige.

Und das hat er – 2007 begann sie ihr Theologiestudium in Krelingen, begab sich zwei Jahre später nach Leipzig und lebte außerdem in einem Mainzer Studienhaus für Theologiestudierende, in das sie nach Abschluss ihres Examens als Studienleiterin zurückkehrte.

Bewusste Entscheidung für Werdohl

Bei Pfarrer Dirk Grzegorek zu lernen, war eine bewusste Entscheidung der heutigen Werdohlerin – für den Kirchenkreis und für die Gemeinde. Zweieinhalb Jahre dauert die praktische Ausbildung, das erste halbe Jahr ist Köntopp als Religionslehrerin an der Albert-Einstein-Gesamtschule eingesetzt. „Da bekomme ich etwas Übung und lerne die Pädagogik, die mir aus dem Studium fehlt. Schließlich werde ich mal Konfirmanden unterrichten.“ Zur Zeit gehe es noch um ein Reinschnuppern und Kennenlernen – sowohl ihrerseits als auch der Gemeindemitglieder.

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