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Zwei Tage feiern: Zu dieser Premiere lädt die Schützenkompanie 

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Von: Michael Koll

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Kompanie-Chef Uwe Schneider (v. r.), Schützenkönig Volker Brahmsiepen und Christian Gerding, Kassierer der Vierten, freuen sich auf ein zünftiges Ortsteilfest am letzten Wochenende des Monats.
Kompanie-Chef Uwe Schneider (v. r.), Schützenkönig Volker Brahmsiepen und Christian Gerding, Kassierer der Vierten, freuen sich auf ein zünftiges Ortsteilfest am letzten Wochenende des Monats. © Michael Koll

Das Fest auf dem Hof der Grundschule auf der Königsburg läutet für gewöhnlich das Fest des WSV ein. In diesem Jahr ist stattdessen eine besondere Premiere geplant.

Werdohl – 1972 kam die 2. Kompanie der Lüdenscheider Bürgerschützen erstmals zum Schützenfest nach Werdohl. Der damalige Kompanieführer Günter Wolfram freundete sich mit Gerhard Jadzewski von der Vierten des Werdohler Schützenvereins (WSV) an. 50 Jahre später hat diese städteübergreifende Kompanie-Freundschaft immer noch Bestand.

„Und deshalb machen wir eine Premiere“, sagt Uwe Schneider, heute Chef der Vierten Kompanie im WSV. „Wir feiern unser Stadtteilfest auf der Königsburg zu Ehren der Zweiten des BSV Lüdenscheid nun zwei Tage lang.“

Das Fest auf dem Hof der Grundschule auf der Königsburg läutet für gewöhnlich das Fest des WSV ein. Da dieses in diesem Jahr nun abermals Corona zum Opfer gefallen ist, „steht unsere Freundschaft zu den BSVlern nun nur noch mehr im Fokus“, betont Schneider.

„Es soll sich übrigens niemand irritieren lassen von unserem Banner, welches wir im Stadtteil aufhängen werden“, sagt der Kompanieleiter. Das Banner wird seit Jahren verwendet und kündigt somit lediglich ein Fest am Samstag an. Doch am Sonntag wird in der Tat weitergefeiert.

Los geht es aber am Samstag, 25. Juni, um 15 Uhr. Es wird Musik, Getränke und auch etwas auf die Gabel geben. „Doch dieses Mal steht auch der Chefkoch selbst am Grill und bereitet Champignons zu – wahlweise mit Sauce Hollandaise oder mit einem Knoblauch-Dip“, sagt Schneider – und er meint sich selbst damit. Der Chef der Vierten war einst in der Gastronomie selbstständig und kennt sich in diesem Metier tatsächlich bestens aus.

Für Samstag kündigt sich derweil auch – wie seit einigen Jahren beim Stadtteilfest üblich – die Löschgruppe Brüninghaus an. Schneider ist selbst noch nicht genau im Bilde, „aber sie haben mir ein Überraschungsspiel angekündigt, bei dem Jung und Alt auf ihre Kosten kämen“.

Die Schützen selbst sorgen mit der Red-Dot-Anlage für Kurzweil – der Laserpistolen-Anlage, die auch kleinere Stadtteilfest-Besucher unter Aufsicht ausprobieren dürfen.

Bis 18 Uhr läuft dann die Kaffeezeit, „zu der nicht nur Kuchen, sondern auf Wunsch auch ein Gläschen Sekt gereicht wird“, schildert der Chef der Vierten den weiteren Festablauf. Nach 18 Uhr wird dann einfach nur noch gefeiert, bei Musik und Kaltgetränken.

Am Sonntag folgt dann noch ein vierstündiger Frühschoppen „mit Dicke-Backen-Musik des Musikvereins Die Volmetaler“, wie sich Immer-Noch-Regent Volker Brahmsiepen und sein Königsadjutant Christian Gerding bereits freuen. Kompanieführer Schneider kündigt an: „Sonntag wird die Verpflegung dann übernommen vom Cateringservice Antje Kohlhage, die unter anderem eine lecker-würzige Kartoffelsuppe zaubern wird.“

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