Großeinsatz in Werdohl / Rettungshubschrauber gelandet

Junge Frau in Lebensgefahr: Frontalunfall auf B236 - riesiges Trümmerfeld

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Auf der B 236 stießen ein Auto und ein Kleinlaster zusammen, die beiden Unfallfahrer wurden schwer verletzt.

[Update 13.25 Uhr] Schlimmer Unfall am Freitagvormittag auf der Bundesstraße 236 in Werdohl am Kettling. Die 24-jährige Unfallverursacherin aus Finnentrop war eine Stunde eingeklemmt und schwebt in Lebensgefahr. Die Straße ist immer noch komplett gesperrt.

  • Schwerer Unfall am Freitag (7. Februar) auf der B236 in Werdohl.
  • Zwei Autos sind frontal zusammengestoßen - eine Frau aus Finnentrop schwebt in Lebensgefahr.
  • Die B236 ist gesperrt.

Werdohl - Der Unfall ereignete sich um 10.30 Uhr, nach einer Erstalarmierung wurde um 10.47 Uhr in Werdohl Alarm ausgelöst, die Sirenen heulten auf, denn auf der Bundesstraße 236 kurz hinter dem McDonald’s-Restaurant etwa in Höhe des Malerbetriebs Maus waren ein Skoda Fabia und ein VW Crafter (Kleinlaster) fast frontal zusammengestoßen.

Als die ersten Rettungskräfte wenig später an der Unfallstelle eintrafen, bestätigte sich die erste Einsatzmeldung. Zwei Personen waren durch den Unfall schwer verletzt worden, eine davon lebensgefährlich.

Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist vor Ort.

Der Fahrer des Kleinlastwagens, ein Mann aus Plettenberg (60), musste aus seinem Fahrzeug geborgen werden und wurde anschließend durch Rettungskräfte und den Notarzt direkt an der Unfallstelle behandelt. Er galt zunächst als schwer verletzt, nach einer Behandlung im Plettenberger Krankenhaus ist klar, dass er reichlich Glück gehabt hat.

Unfall auf B236: Staatsanwalt lässt Handy sicherstellen

Die 24-jährige Fahrerin des schwarzen Skoda mit Olper Kennzeichen, eine Frau aus Finnentrop, war fast eine Stunde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Werdohler Feuerwehr aus dem Auto herausgeschnitten werden. Erst nach längerer Behandlung im Rettungswagen war sie transportfähig. Sie wird im Klinikum Dortmund-Nord behandelt.

Die Staatsanwaltschaft Hagen ordnete die Sicherstellung beider Fahrzeuge sowie des Mobiltelefons der 24-Jährigen zur weiteren Untersuchung an. Ein Unfall-Sachverständiger erschien vor Ort. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 10.000 Euro.

B236 in Werdohl: Rettungshubschrauber gelandet

Weil die Verletzungen der Frau so schwer sind, war innerhalb kürzester Zeit ein Rettungshubschrauber der DRF aus Dortmund direkt auf der Bundesstraße nur unweit des Unfallstelle gelandet.

Um die Unfallstelle und vor allem die Verletzten vor möglichen neugierigen Blicken von Gaffern von der benachbarten Autowaschanlage zu schützen, wurde auch ein Sichtschutz durch die Einsatzkräfte errichtet.

Unfall mit zwei Schwerverletzten auf der B 236

Die Bundesstraße ist komplett gesperrt und dürfte dies auch noch längere Zeit bleiben. Den rund um die Unfallstelle ist der Straßenbelag mit Trümmerteilen regelrecht überzogen, aus den Fahrzeugen ist auch Kraftstoff ausgelaufen. Die Feuerwehr hat die Firma Lobbe zur abschließenden Reinigung der Straße angefordert.

Unfall in Werdohl: Anwohnerin als Ersthelferin vor Ort

Neben Wehrchef Kai Tebrün war mit Volker Bootz auch der Leiter der Werdohler Polizeiwache persönlich vor Ort.

Eine junge Frau war als Ersthelferin bei den Unfallwagen, sie betreute bis zum Eintreffen der Rettungswagen die beiden Schwerverletzten. Die Ersthelferin wohnt in einem Haus an der Hangseite am Kettling und wurde Ohrenzeugin des Unfalls. 

Die Rettungswagen kamen aus Plettenberg und Werdohl und waren ebenfalls sehr zügig an der Unfallstelle. Der Hubschrauber wurde aus Dortmund angefordert und war zwölf Minuten nach der Alarmierung bereits in Werdohl.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Unfall im Begegnungsverkehr. Eventuell durch die tief stehende Wintersonne geblendet, könnte die Fahrerin des Kleinwagens, die in Richtung Plettenberg unterwegs war, mit ihren Auto zu weit nach links und damit in den Gegenverkehr gekommen und so mit dem Kleinlaster zusammengestoßen sein. Womöglich steckt auch etwas anderes dahinter. Die Polizei hat die Unfallaufnahme begonnen, beide Fahrzeuge werden sichergestellt. 

Auf der A45 bei Lüdenscheid-Nord ist in der Nacht zu Freitag ein Lkw umgekippt. Die Strecke Richtung Dortmund ist seit Stunden gesperrt. Auf den Ausweichstrecken herrscht Verkehrschaos.

Über NRW braut sich ein Sturm zusammen, der am Sonntag auch über das Sauerland hinwegfegen wird. Alles, was zu Orkantief "Sabine" bekannt ist, steht hier im News-Ticker. 

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