Zwangspause für rumänischen Lkw-Fahrer in Werdohl

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Werdohl - Eine mehrstündige Zwangspause musste am Freitag ein rumänischer Lkw-Fahrer in Werdohl am Henneckenhammer an der Bundesstraße 229 einlegen.

Aus Neuenrade kommend, hatte der Mann den Dieseltank seines Lastwagens kurz zuvor randvoll befüllt. Weil dieser aber nicht ganz dicht war, verlor das Fahrzeug auf dem Weg aus der Hönnestadt Richtung Versetal tröpfchenweise Kraftstoff. 

Um diese auslaufenden Betriebsmittel abzustreuen, wurde um 12.44 Uhr der Löschzug Kleinhammer/Brüninghaus der Feuerwehr Werdohl alarmiert. Die Einsatzkräfte streuten den betroffenen Parkplatzbereich ab und verteilten Schuttmulden unter dem undichten Lkw-Tank, um weiteren austretenden Kraftstoff auf diese Weise aufzufangen. 

Reparaturteam kommt aus Wiesbaden

„Weil der Fahrer nur gebrochen Deutsch und Englisch gesprochen hat, haben wir schließlich mit dem Spediteur vereinbart, dass dieser eine Werkstatttruppe schickt. Denn auf der Fläche, wo das Fahrzeug abgestellt war, stellte es keine Gefahr dar und konnte in Ruhe repariert werden“, erklärte Wehrleiter Kai Tebrün. Weil der Spediteur allerdings ein Reparaturteam aus Wiesbaden orderte, musste sich der Fahrer mit einer längeren Zwangspause abfinden. 

Denn eine Weiterfahrt mit dem undichten Tank hatte die Polizei natürlich untersagt und die Fahrzeugpapiere vorsorglich einbehalten. Zurück erhält der Fahrer diese immer erst dann, wenn sich die Beamten von der ordnungsgemäßen Reparatur überzeugt haben.

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