Blumenläden öffnen Sonntag

Zum Valentinstag: Das sind die Trends in Werdohl und Neuenrade

Ein „Blumen-Törtchen“ in Weiß- und Rosatönen: Auch dieses blumige Geschenk kommt am Sonntag garantiert gut an.
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Ein „Blumen-Törtchen“ in Weiß- und Rosatönen: Auch dieses blumige Geschenk kommt am Sonntag garantiert gut an.

Rosa-weiß, bunt oder klassisch rot: Diese Farben spielen am Sonntag eine ganz besondere Rolle; denn am 14. Februar ist Valentinstag. Trotz der Corona-Pandemie haben die heimischen Blumenläden in Werdohl und Neuenrade an diesem Tag allesamt geöffnet, damit er – in Ausnahmefällen auch sie – noch ein blühendes Geschenk besorgen kann.

Dass auch beim Valentinseinkauf eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung getragen werden muss und die Kunden Abstanden halten müssen, versteht sich von selbst.

In einem Punkt sind sich die Blumen-Fachleute in Werdohl und Neuenrade einig: In der Regel sind es Männer, die ihre Angebetete überraschen möchten. Und die, so lehre es die Erfahrung, besorgen das Geschenk meist auf den letzten Drücker.

Schon viele Vorbestellungen

„Bei uns wird in diesem Jahr allerdings schon ohne Ende vorbestellt“, berichtet Andrea Schmoll, die im Blumenfachgeschäft Dietz in Neuenrade auf eine beachtliche Valentinstag-Auswahl verweisen kann: Kleine Gestecke und Kränze, sogenannte „Blumentörtchen“ und gefrostete Rosen gehören dazu. „In den Trendfarben rosa und weiß“, erklärt Andrea Schmoll.

Im Blumenfachgeschäft Dietz sind schon jetzt viele Vorbestellungen eingetroffen. Andrea Schmoll zeigt eine Auswahl an Gestecken und Frischblumen für den Valentinstag.

Am Sonntag, wenn das Geschäft Im Mühlendorf von 8 bis 13 Uhr geöffnet sein wird, seien dann wohl hauptsächlich Schnittblumen-Sträuße gefragt: „Auch richtig bunte, die jetzt zum Frühling passen“, weiß die Blumen-Fachfrau aus Erfahrung.

Sonntag eigentlich ein ungünstiger Tag

Ewald Schmitt ist am „Tag der Liebenden“ von 9 bis 12 Uhr für die Kunden da. „Hauptsächlich werden dann Schnittblumen verkauft“, weiß auch der Inhaber des Blumen-Fachgeschäftes an der Ersten Straße in Neuenrade. Außerhalb der Pandemie sei es immer ungünstig gewesen, wenn der Valentinstag auf einen Sonntag fällt: „Denn viele Männer werden erst am Arbeitsplatz von ihren Kollegen daran erinnert, was für ein Tag ist.“ Deshalb könne er nicht genau einschätzen, wie groß die Nachfrage in diesem Jahr sei. „Aber wir sind gut vorbereitet“, versichert Schmitt, der kürzlich das fünfjährige Bestehen seines Geschäftes feiern konnte.

Florist Ewald Schmitt rechnet damit, dass am Sonntag hauptsächlich Schnittblumen gekauft werden.

Auch Floristin Katja Winter will den Kunden am Sonntag frische Schnittblumen anbieten – von 8 bis 12.30 Uhr öffnet sie ihr Geschäft an der Hauptstraße in Werdohl-Eveking. Sie ist gespannt, ob angesichts des Lockdowns mehr Spontankäufer kommen als üblich. „Das Essengehen, das sonst für einige Paare am Valentinstag eine weitere Geschenk-Option war, fällt ja weg.“ Und nach wie vor sei die klassische rote Rose für viele Schenkenden am Valentinstag die erste Wahl.

Rose leuchtet in elf Farben

Das weiß auch Floristmeister Carsten Fromm. „Eine langstielige rote Rose geht immer.“ Doch er bietet am Sonntag mit seinem gesamten Team von 8 bis 13 Uhr am Brüninghaus-Platz in Werdohl auch Alternativen an – für diejenigen, die es etwas peppiger mögen. „Zum Beispiel die Rainbow-Rose, deren Blüte in elf Farben leuchtet. Oder auch dunkelblaue Rosen“, zählt Fromm auf.

Ein Herz gehört am Valentinstag einfach dazu. Deshalb werden auch Topfpflanzen und Gestecke im Blumenfachgeschäft Fromm am Brüninghausplatz in Werdohl entsprechend ausstaffiert.

Auch Topfpflanzen oder Gestecke kämen gut an – vorausgesetzt, sie würden für den Valentinstag entsprechend aufbereitet: „Es muss einfach ein Herz oder das Wort ,Liebe’ oder auch ,I love you’ dazu. Dann passt es.“

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