Zukunft ungewiss

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Weil die Mitglieder des Zuges zwei des Versetaler Schützenvereins immer älter werden, diskutierten die Mitglieder am Montag über den Fortbestand ihrer Einheit.

WERDOHL ▪ Der Vorstand des Versetaler Schützenvereins muss bei seiner Versammlung am 3. April entscheiden, wie es mit dem zweiten Zug des Vereins am Ende des Jahres weitergeht. Über den Fortbestand diskutierten die neun aktiven Zugmitglieder bei der Versammlung am Montag.

„Zunächst müssen wir einen Blick in die Satzung werfen und nachschauen, ob ein Zug einfach aufgelöst werden kann“, sagte der zweite Vorsitzende des Gesamtvereins Frank Herber im Rahmen der Zugversammlung. Dann müsse auch geklärt werden, ob sich die Mitglieder des Zuges zwei einem anderen Zug anschließen müssten, oder ohne Zugzugehörigkeit im Verein bleiben könnten.

„Unsere aktiven Mitglieder sind zwischen 72 und 84 Jahre alt. Sie sehen sich zum Teil nicht mehr in der Lage, an den diversen Vereinsveranstaltungen aktiv teilzunehmen“, sagte Manfred Zwingmann, der den Zug derzeit kommissarisch führt.

Zudem habe sich bisher niemand bereit erklärt, den Posten des Zugführers zu übernehmen. Die amtierende Zugführerin Elisabeth Wolf (80) ist zwar wieder genesen, aber noch nicht voll einsatzfähig. Zudem kündigte sie an, am Ende des Jahres ihren Posten niederzulegen. Zwingmann selbst ist ebenfalls nicht bereit, das Amt des Zugführers zu übernehmen. „Ich habe das nur Elisabeth zu Liebe gemacht“, sagte Zwingmann.

Neben dem Fortbestand des Zuges diskutierten die neun aktiven Mitglieder, die sich in der Gaststätte Olbrich trafen, über die Preisskatveranstaltung, die im November stattfinden soll. Weil in den vergangenen beiden Jahren immer mehr Bundesligaspieler aus der Umgebung an dem Turnier teilnehmen und die Preise abräumen, gingen die eigenen Mitglieder meist leer aus, so Zwingmann. Deshalb hätten acht Teilnehmer angekündigt, nicht mehr an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Zugmitglieder beschlossen deshalb, dass zukünftig nur noch Mitglieder an dem Turnier teilnehmen sollen. Die Veranstaltung sei immer fester Bestandteil des Vereinsjahres gewesen und habe auch einiges für die Kasse gebracht, zogen die neun aktiven Mitglieder Bilanz.

Gemeinsam mit dem SGV Versetal, dem Versetaler Obst- und Gartenbauverein wird der Zug zwei am 30. April um 17 Uhr den Maibaum aufstellen. Anschließend soll der Wonnemonat mit einer Tanzveranstaltung im Vereinsheim Altenmühle begrüßt werden. Dazu wollen sich die Verantwortlichen der drei Vereine am 10. April treffen, um in die Detailplanung einzusteigen. Frank Herber, der die Zugversammlung als Vertreter des Hauptvorstandes besuchte, wies auf weitere Termine hin. So sei am Sonntag, 6. Mai, um 11 Uhr ein Frühschoppen mit dem Musikzug geplant. Auch das Osterfeuer, das Hähnchengrillen am Wochenende 13. /14. Mai und das Sommerfest seinen in diesem Jahr wieder feste Bestandteile des Vereinslebens. Die nächste Versammlung des Zuges findet am 5. Juni um 18 Uhr statt. ▪ ute

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