Zeitplan für Grundschule Ütterlingsen erarbeitet

WERDOHL ▪ Geht es nach den Plänen der Verwaltung, soll in der Woche ab dem 13. August mit der Umgestaltung des Außengeländes der Evangelischen Grundschule Ütterlingsen in eine quartiersbezogene Freizeitfläche begonnen werden. Ein noch früherer Baubeginn sei nicht möglich. Deshalb werde in jedem Fall ein erheblicher Teil der Arbeiten in die Schulzeit fallen müssen, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung für den Rat, der sich am kommenden Montag, 7. Mai, um 17 Uhr zur Sitzung im Rathaus trifft.

Der Bürgermeister habe mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Zeitplan sehr ehrgeizig und ambitioniert sei und folglich Bedenken hinsichtlich der Realisierbarkeit nicht von der Hand zu weisen seien, heißt es in der Vorlage – diese beinhaltet auch den Zeitplan – weiter. Weil Verzögerungen bei der Umsetzung des Zeitplanes nicht auszuschließen seien, hat die Verwaltung einen Alternativvorschlag ausgearbeitet, um den Schulbetrieb in Ütterlingsen nicht zu beeinträchtigen.

Demnach könne das Areal in vier Bereiche aufgeteilt werden. So könnten nach den Sommerferien die ersten Arbeiten am ehemaligen Haupteingang der Evangelischen Grundschule und am Schrottkeller beginnen. „Mit der Umgestaltung der Schulhoffläche würde dann erst in den Sommerferien des kommenden Jahres begonnen“, erklärte Stadtplaner Stefan Groß gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Bereich rund um den Lehrerparkplatz könne nach den Sommerferien 2013 angegangen werden, heißt es in der Vorlage weiter. Vorteile dieser Alternative seien, dass ein zügiger Baubeginn möglich wäre und der Schulbetrieb weitestgehend störungsfrei ablaufen könne. Um mit den Arbeiten auch im Falle des alternativen Vorschlages nicht zu weit in den Herbst zu gelangen, empfiehlt die Verwaltung, dass der Rat am 18. Juni einen endgültigen Beschluss fassen solle.

Die Aufträge an die Planungsbüros zur Abgabe eines Angebotes seien Ende April vergeben worden. Ein Planungsbüro soll im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung am kommenden Montag beauftragt werden, eine Entwurfsfassung bis zum 8. Juni für die Umgestaltung zu erarbeiten. In der Sitzung des Rates am 18. Juni sollen die Lokalpolitiker dann über den Entwurf beraten und einen Beschluss fassen. Bis zum 6. Juli soll das Planungsbüro ein Leistungsverzeichnis erarbeiten. Anschließend – so sieht es der Zeitplan der Verwaltung vor – werden die Ausschreibungsunterlagen erstellt und verschickt. Bis zum 11. Juli erwartet die Stadtverwaltung die Angebotsunterlagen. Im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung sollen in der 33. Kalenderwoche – ab dem 13. August – die Aufträge erteilt werden und die Arbeiten aufgenommen werden.

Bereits für heute, Mittwoch, ist ein Gespräch zwischen Bürgermeister Siegfried Griebsch und der Schulleiterin der Evangelischen Grundschule, Britta Schwarze, über das weitere Vorgehen geplant, über dessen Ergebnisse in der Ratssitzung am kommenden Montag berichtet werden soll. Von Ute Heinze

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