Zehn Jahre soziales Beratungszentrum

Die Mitarbeiter im sozialen Beratungszentrum stellten sich beim Empfang den Gästen vor.

WERDOHL ▪ Vor zehn Jahren sind die ersten sozialen Dienste ins Bürgerhaus eingezogen, jetzt luden die Mitarbeiterinnen zu einem Jubiläumsempfang an die Schulstraße 2 ein.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters erinnerte Fachbereichsleiter Michael Grabs an die Anfänge. Zuerst habe es ein paar Probleme gegeben, die an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet untergebrachten Dienste und Beratungsstellen an einem Ort zu konzentrieren.

An der Schulstraße 2 waren bis dato die Polizeiwache und davor die Stadtbücherei untergebracht. Seit Jahren aber hätten sich die mittlerweile zwölf Fachdienste unter der Trägerschaft von Arbeiterwohlfahrt, Caritas und Diakonie etabliert. Ganz neu hinzu gekommen sei der Internationale Bund, der dort mit der Agentur für Arbeit Maßnahmen anbiete.

Grabs sagte, dass bislang alle Dienste keine Miete haben zahlen müssen, das werde sich aber ab 2013 wegen des Sparpaktes ändern. Das Konzept der Kostenbeteiligung werde noch erstellt. Grabs: „Wir sind froh, den Versuch der Zentralisierung sozialer Beratungsstellen vor zehn Jahren unternommen zu haben.“ Ganz kurz stellten sich danach Ulrike Weißberg (Schuldnerberatung), Dorothee Stadermann (Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche), Sigrid Dringenberg (Buchstabensuppe und Zahlendreher), Cornelia Arndt (Schwangeren-Beratungsstelle) Ute Zorn (Erwerbslosenberatung), Nikolaus Sikora (Sozialberatung für Spanier und Portugiesen), Evangelia Kasdanastassi (Integrationsagentur), Monika Kus (Migrationsberatung für Erwachsene) und Birgit Schmitt (Psychologische Beratung, Schwangeren/Partnerschafts- und Elternberatung) vor. - Volker Heyn

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