Zauberlehrlinge: Generalprobe gelingt

Hilfreiche Nachwuchsmusiker: Dem Nikolaus war seine Mütze heruntergefallen. - Fotos: Jentzsch

WERDOHL - Wenn man an Zauberlehrlinge denkt, kommt einem unweigerlich Harry Potter in den Sinn und wie er im Zauberinternat Hogwarts den richtigen Umgang mit seinem Instrument, dem mächtigen Zauberstab erlernte. In der Musikschule Lennetal gibt es ebenfalls Zauberlehrlinge. Die „Zauberstäbe“ des Kinderorchesters sind die klassischen hölzernen Streichinstrumente.

Auch Harry Potter konnte nicht sofort perfekt zaubern. Aber er lernte eifrig, um seine Ziele zu erreichen. Prof. Albus Dumbledore leitete ihn an, so wie Musikschuldozent Sebastian Hoffmann seine Lehrlinge.

Am Freitagnachmittag galt es, den Nikolaus mit weihnachtlichen Tönen anzulocken. Bereits nach dem zweiten Stück im Rahmen des Konzerts in der Aula der Musikschule stand der Heilige vor der Tür, mit Stab und Mütze und Bart und allem, was zu einem authentischen Weihnachtsmann dazugehört.

Das Konzert des Kinderorchesters „Die Zauberlehrlinge“ findet aus mehreren Gründen statt. Zum einen gilt es als Generalprobe für das Konzert zum Werdohler Weihnachtsmarkt am kommenden Sonntag und zum anderen werden die „Großen“ durch den Nikolaus in das Jugendsinfonieorchester der Musikschule befördert. Dem Nachwuchs erteilt der Nikolaus im Rahmen des Konzerts gute Ratschläge, verteilt Lob und geht auf jeden einzelnen Musiker ein. Ganz nebenbei kommen natürlich auch die Eltern und Verwandten in den Genuss, den Nachwuchs als Orchester live zu erleben.

Fünf Musiker sind dem Kinderorchester entwachsen und dürfen nun ihre Erfahrungen im „großen“ Jugendsinfonieorchester sammeln. Sarina Rath, Chiara Wortmann, Jeane Duncker, Lena Krach und Sara Hohmann steigen eine Stufe auf der musikalischen Karriereleiter auf.

Sebastian Hoffmann hatte für das Konzert in der Aula ein buntes Potpourri von weihnachtlichen Stücken zusammengesammelt. „Etwas ganz altes aus dem 16. Jahrhundert“, aber auch Auszüge aus Händels Wassermusik fanden sich im Programm wieder.

Von Markus Jentzsch

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