Zahl der Blutspender ist in Werdohl stabil

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Seit Oktober 2016 bittet das DRK in der Freibadgaststätte zur Blutspende. Mit dieser Lösung sind sowohl der Ortsvereinsvorstzende Gerhard Teekenbörg (Mitte) als auch Silvia Linnhoff (rechts) und Ella Schweitzer (links) vom Sozialen Arbeitskreis sehr zufrieden.

Werdohl - Einsatzmäßig sehr ruhig verlief das Jahr 2016 aus Sicht des Ortsvereins Werdohl des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Diese Bilanz zogen die Verantwortlichen um den Vorsitzenden Gerhard Teekenbörg in der vergangenen Woche bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Ütterlingser Krug.

„Mit nur einem Realeinsatz verlief 2016 im Vergleich zu anderen Jahren für das DRK Werdohl deutlich ruhiger“, sagte Stefan Egger, Zugführer der Einsatzbereitschaft. Im Oktober des Vorjahres wurden die Rotkreuzler zum Großbrand der Entlackungsfirma AB-EK in Dresel alarmiert. Gemeinsam mit den Helfern der DRK-Ortsvereine Altena, Lüdenscheid und Halver waren die Werdohler über mehrere Stunden im Einsatz und hatten unter anderem die Aufgabe, die insgesamt rund 200 Einsatzkräfte zu versorgen.

Darüber hinaus hatten die Werdohler etliche Sanitätsdienste bei größeren Veranstaltungen wie Stadtfest, Schützenfest oder Genuss am Fluss zu bewältigen. Zudem nahm die DRK-Ortsgruppe an mehreren Übungen teil. Gemeinsam mit den Ortsvereinen Altena und Balve sowie der Freiwilligen Feuerwehr fand unter anderem im Juni eine Großübung in Werdohl statt. „Für diese vielen Stunden der Unterstützung bedanke ich mich bei den Helfern der Bereitschaft im Namen des DRK Werdohl, aber auch ganz persönlich“, sagte Egger.

Blutspendetermine jetzt in Ütterlingsen

Silvia Linnhoff vom Sozialen Arbeitskreis „Blutspende“ berichtete von acht Spendeterminen im Jahr 2016, zu denen insgesamt 863 Spender (sieben mehr als 2015) kamen. 47 Personen waren Erstspender. „Die Anzahl der Blutspender bleibt stabil. Darüber sind wir sehr erfreut“, sagte Vorsitzender Teekenbörg. Denn bekanntlich musste das DRK Werdohl für die beiden letzten Termine 2016 bereits vom evangelischen Gemeindehaus in der Stadtmitte in die Räume der Ütterlingser Freibadgaststätte umziehen. „Wir wären gerne im Gemeindehaus geblieben, konnten dieses mit den neuen und größeren Fahrzeugen des Blutspendedienstes West aber nicht mehr erreichen. Wir sind sehr froh, dass uns die Blutspender nach Ütterlingsen gefolgt sind“, sagte Teekenbörg.

Für das laufende Jahr konnte der Vorsitzende berichten, dass es dem Ortsverein gelungen sei, ein gebrauchtes Einsatzleitfahrzeug als Ersatz für das Vorgängermodell aus dem Jahr 1991 anzuschaffen. „Das Fahrzeug wurde je zur Hälfte aus eigenen Mitteln des Ortsvereins und aus Spenden von Werdohler Unternehmen realisiert. Diese Unterstützung, für die wir sehr dankbar sind, zeigt uns, dass die heimischen Firmen die Arbeit unseres Ortsvereins schätzen“, sagte Teekenbörg.

Neues Einsatzfahrzeug wird direkt benötigt

Der Mercedes Vito war übrigens Anfang November kaum in Werdohl eingetroffen, als er für den Einsatz beim Großbrand in der Galvanik-Anlage von Gerhardi in Dresel erstmals benötigt wurde. „Das zeigt deutlich, dass dieses Fahrzeug dringend erforderlich ist und die Anschaffung keineswegs Spielerei war“, sagte der Vorsitzende zur Rechtfertigung.

Nachdem Kassierer Walter Scholle von einer weiterhin guten wirtschaftlichen Grundlage berichtet hatte, entlasteten die knapp 30 anwesenden Mitglieder den Vorstand, bevor Rotkreuz-Leiter Hans-Werner Hornung erneut im Amt bestätigt wurde. „Hans-Werner Hornung leistet für unseren Ortsverein großartige Arbeit. Allein durch die Haus- und Straßensammlung, die er alljährlich durchführt, hat er maßgeblichen Anteil an der Finanzierung unseres Ortsvereins“, sagte Teekenbörg anerkennend.

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