WK: Zähler bei Laune halten

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Bei den Portemonnaies: Kleinwaren sind besonders zeitaufwändig zu zählen.

WERDOHL - „Es gibt durchaus Schöneres“, muss Peter Ebener vom WK zugeben und blickt in den Verkaufsraum. Dort stehen paarweise Mitarbeiterinnen und zusätzliche Hilfskräfte an den Regalen und Verkaufstischen. Hunderte Kleidungsstücke, Taschen, Schmuckstücke, Portemonnaies, Spielwaren, Haushaltswarenartikel, Lebensmittel und vieles mehr muss aufs Stück genau gezählt werden – es ist Inventur.

Die jährliche Prozedur, die jeder Unternehmer – von der kleinen Firma bis hin zum Großkonzern – durchlaufen muss, um alle vorhandenen Bestände in den Verkaufs- und Lagerräumen zu erfassen.

„Der Geschäftserfolg hängt mit von der Inventur hab“, erläutert Peter Ebener. Erst wenn der komplette Warenbestand feststeht, können Rückschlüsse auf den Umsatz ermittelt werden. Außerdem liefert die Inventur Ergebnisse, anhand derer auch die Diebstahlquote ermittelt werden kann. Und so zählten 100 WK-Mitarbeiter gemeinsam mit 40 zusätzlich engagierten Schülern, Studenten und Freiwilligen am Samstagnachmittag nach Ladenschluss jedes einzelne Warenstück in den Verkaufsräumen. „Das Reservelager haben wir schon aufgenommen“, berichtet Peter Ebener, dass diese Arbeit bereits in der vergangenen Woche erledigt worden sei. Nichtsdestotrotz blieben am Samstag noch genügend Artikel für die Mitarbeiter und Helfer zu notieren. „Vor allem die Schmuck-, Kurz-, Glas- und Porzellanwaren sind extrem aufwändig zu erfassen“, weiß Peter Ebener und sah seine Aufgabe am Samstag unter anderem auch darin, unter den Inventur-Zählern gute Laune zu verbreiten.

Bis das Betriebsergebnis des Kaufhauses feststeht, wird allerdings noch etwas Zeit vergehen. In etwa drei bis vier Wochen, so schätzt Peter Ebener, sind dann alle Zahlen soweit ausgewertet, dass ein abschließendes Ergebnis vorliegt.

Von Susanne Riedl

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