Das wünschen sich Kinder aus Werdohl zum Weltkindertag

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Werdohl - „Kinder brauchen Freiräume“ – so lautet das Motto des Weltkindertages, der am Donnerstag gefeiert wird. Das Deutsche Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland, Bund, Länder und Kommunen rufen dazu auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen.

Die Organisatoren des Aktionstages appellieren an Politiker, die Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend zu berücksichtigen. 

Im Oktober 2015 haben knapp 20 Kinder und Jugendliche aus Werdohl das erste Kinder- und Jugendparlament in der Geschichte der Stadt gewählt. Seit diesem Tag hat das Gremium ein Mitspracherecht, wenn es beispielsweise um die Ausstattung und Gestaltung der Kinderspielplätze in Werdohl geht. Doch natürlich haben die Kinder in der Stadt noch viele andere Wünsche und Träume, obwohl ihnen schon einiges in Werdohl gut gefällt. Im Gespräch mit der Redaktion kommen Besucher des Jugendraums Pungelscheid zu Wort: 

"So was wie Kiki-Island" auch für Werdohl

Isabella Seja freut sich, dass es den Jugendraum in Pungelscheid gibt: „Hier komme ich sehr gerne hin.“ Doch gerade jetzt, wo Herbst und Winter vor der Tür stehen, wünscht sich die Siebenjährige einen Indoor-Spielplatz in Werdohl, um sich auch bei Dauerregen nach Herzenslust austoben zu können: „So was wie Kiki-Island in Menden, das wäre richtig toll.“ 

Der neunjährige Austin Fennell lebt gerne in Werdohl – auch, weil es „hier so viele Bäume gibt“. Er hat in der Schule gelernt, dass Bäume besonders wichtig für den Klimaschutz sind – und ist der Meinung, dass der Wald unbedingt geschützt werden muss. Er wünscht sich außerdem eine größere Rutsche im Ütterlingser Freibad: „Die ist wirklich viel zu klein.“ 

Werktisch ist der Lieblingsplatz

Der Vater von Emily Ramm ist ein „richtig guter Handwerker“, versichert die Sechsjährige. Deshalb ist der Werktisch im Jugendraum Pungelscheid momentan auch ihr absoluter Lieblingsplatz. Natürlich wäre ihr ein richtiger, großer Werkraum in der städtischen Einrichtung noch viel lieber: „Dann könnte ich noch viel besser hämmern lernen.“ 

Dass der Spielplatz an der Meilerstraße mit neuen Spielgeräten ausgestattet werden soll, freut Talia Cinar. „Ich hätte dort gerne eine Wellenrutsche oder eine ganz schnelle Rutsche“, verrät die Sechsjährige. Sie fühlt sich in Werdohl wohl, mag die Nachbarskatze „Mausi“ sehr gerne – und ärgert sich über uneinsichtige Hundebesitzer: „Auf dem Gehweg liegen oft ganz viele Hundehaufen. Da tritt man manchmal rein.“ Sie wünscht sich, dass Herrchen oder Frauchen bei jedem Gassigang einen Hundekotbeutel in der Tasche haben – und den dann auch tatsächlich benutzen.

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