Woge will Pungelscheid nach und nach umkrempeln

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Die Dacharbeiten am ersten Haus an der Meilerstraße sind besonders kompliziert, weil die Hochspannungsleitung ganz in der Nähe verläuft. Der Strom ist solange abgeschaltet.

Werdohl - Die Wohnungsgesellschaft Werdohl investiert eine weitere Million Euro in die energetische Sanierung der Häuser an der Meilerstraße. In diesem Sommer sind die Häuser 2 bis 8 an der Reihe.

Die gegenüberliegende Seite mit den Häusern 1 bis 10 ist schon fertig. In 2019 kommen die Blocks 17 bis 23 an die Reihe. Woge-Geschäftsführer Wöste: „Wir wollen uns in Pungelscheid mal richtig auslassen.“ 

Die Dacharbeiten am ersten Haus an der Meilerstraße am Pungelscheider Weg sind komplizierter als gewöhnlich. Weil eine 110-Kilovolt-Leitung in unmittelbarer Nähe verläuft, musste Prokurist Markus Zanger mit der Enervie Vernetzt Kontakt aufnehmen. 

Würde ein Dachdecker auf dem Dach eine lange Dachlatte in Richtung der Leitung halten, könnte die Spannung noch drei Meter durch die Luft über die Latte auf den Mann überspringen. Schon im Januar musste Zanger beantragen, dass die Leitung für die Zeit der Arbeiten acht Stunden am Tag abgeschaltet wird. Wenn die Enervie in Plettenberg mehr Strom zur Verfügung stellen muss, würde die Baustelle unterbrochen und die Spannung wieder auf die Leitung gelegt. Das ist bislang aber nicht nötig gewesen, deshalb kommen die Arbeiten auch ganz gut voran. 

Von außen wird alles neu gemacht 

Die Häuser bekommen ein neues Dach, neue Fenster, ein Wärmedämmsystem, gedämmte Kellerdecken, neue Heizkessel und Eingangsbrücken für die Haustüren. Drei der 38 Wohnungen erhalten noch neue Bäder, die anderen sind schon renoviert. Wenn auch die letzten Bäder saniert sind, können durch die dann überall eingebauten Wasserzähler die Mieter individuelle Verbrauchsrechnungen bekommen. 

Die Wohnungsgesellschaft bringt die nächsten Häuser der Meilerstraße auf Vordermann: Über das Projekt freuen sich Prokurist Markus Zanger, Geschäftsführer Ingo Wöste und der angehende Immobilienkaufmann Colin Gomolka (von links).

Nach Abschluss der Sanierungen steigen die Mieten auf maximal fünf Euro pro Quadratmeter. Einige Mieter müssen 20 Euro, einige 80 Euro mehr im Monat zahlen. Alle werden massiv Heizkosten einsparen. Über die Mieterhöhung habe noch niemand gemeckert, so Zanger, die meisten Mieter seien froh über die Verbesserungen an ihren Wohnungen. Natürlich kommt ein schöner Anstrich auf die Fassade und das Umfeld wird aufgehübscht. 

Wöste geht in Konkurrenz zu den Häusern der Grand City. Dort sei nur angestrichen worden, während die Woge die Gebäude komplett und nachhaltig saniere.

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