Woge investiert eine Million Euro in die Meilerstraße

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Ingo Wöste (rechts) und Markus Zanger von der Wohnungsgesellschaft stellten ihren Mietern die umfassende Sanierung der Häuser Meilerstraße 2, 4, 6 und 8 vor.

Werdohl - Kurz vor Weihnachten haben die 38 Mietparteien der ersten vier Häuser der Meilerstraße Post von ihrer Wohnungsgesellschaft bekommen. Die Woge steckt eine Million Euro in die Modernisierung und Unterhaltung der Häuser in Pungelscheid. Die Menschen bekommen schönere Wohnungen, müssen dafür aber auch höhere Mieten bezahlen.

Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste und Prokurist Markus Zanger stellten das Modernisierungsprojekt jetzt auch der Öffentlichkeit vor. Gleichzeitig mit der eigentlichen Maßnahme, die im April 2018 begonnen wird, müssen in drei Wohnungen noch die Bäder erneuert werden. Die von der Woge vorgesehenen Maßnahmen betreffen die kompletten Gebäude.

Alle vier Häuser bekommen eine neue Dacheindeckung, die Gebäude werden von außen vollständig gedämmt, alle Wohnungen erhalten neue Fenster, es gibt eigene Wasseruhren, einen neuen Brennwertheizkessel und Eingangsbrücken zu den neuen Eingängen. Wohnumfeldverbesserungen gehören ebenfalls dazu.

In die 20 Wohnungen an der Meilerstraße 2 und 8 fließen 500 000 Euro, in die 18 Wohnungen der Meilerstraße 4 und 6 sind es 450 000 Euro. Mit Blick auf die benachbarte Konkurrenz der GCP in Pungelscheid sagt Wöste: „Wir streichen nicht nur an, wir fassen unsere Häuser vollumfänglich an.“ Schön seien die anderen Häuser der Grand City auch, aber die der Woge seien zukunftsfähiger.

Dämmung, neue Fenster und eine Brennwertheizung würden sich erheblich auf die Senkung der Heizkosten auswirken, ein „warm eingepacktes“ Haus vermittle ein angenehmes Wohngefühl. Die Woge könne nicht alle Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllen, so Zanger. Die Modernisierungsmaßnahmen müssten sich auch wirtschaftlich darstellen lassen.

Würde nach den Vorschriften der Verordnung saniert, würde die Miete unbezahlbar. Wöste: „In Düsseldorf könnten wir so etwas machen, in Werdohl auf keinen Fall.“ Kein Woge-Mieter müsse mehr als 5 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Wer jetzt schon knapp darunter liegt, wird nicht mehr viel auf die Miete bekommen.

Wer bislang sehr günstig gewohnt hat, bekommt mehr aufgeschlagen. Der Durchschnitt der Mieter zahlt aktuell 4,46 Euro. Manche Mieter zahlen nach der Modernisierung nur 10 Euro im Monat mehr, Mieter großer Wohnungen bekommen maximal 91 Euro pro Monat aufgesattelt. Mieter großer Wohnungen hätten wiederum mehr Möglichkeiten, Heizkosten einzusparen. Wöste: „Wegen einer Modernisierung hat bei uns noch niemand gekündigt.“

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