Unterhaltsames Konzert im Seniorenzentrum

Pianist Fredo Gansauge und die Sopranistin Doris Meinhard trugen ein Präludium aus Bachs „Wohltemperiertem Klavier“ vor – erst das Original, dann eine Bearbeitung von Charles Gounod.

Werdohl - Einen unterhaltsamen musikalischen Nachtmittag erlebten Bewohner des Seniorenzentrums und deren Angehörige am Samstag. Die Pianisten Fredo Gansauge und Carina Crone sowie die Sopranistin Doris Meinhard erfüllten den Mehrzweckraum der Einrichtung mit abwechslungsreichen Klängen.

So kurz vor den Feiertagen waren darunter natürlich auch einige weihnachtliche Lieder, bei denen das Publikum eingeladen war, miteinzustimmen.

Gansauge und Crone eröffneten das Konzert vierhändig am Klavier mit einem eingängigen Stück, dem Andante von Anton Diabelli. Daraufhin hoben Gansauge und Meinhard zum Duett von Felix Mendelssohn Bartholdy an: „Das ist der Tag des Herrn“.

Als Initiator führte Fredo Gansauge auch durch das Konzert. Kurz informierte er über die jeweils folgenden Stücke, so dass es den Zuhörern leichter fiel, diese einzuordnen. So beispielsweise bei dem bekannten C-Dur Präludium von Johann Sebastian Bach aus dem „Wohltemperierten Klavier“ und der anschließenden Bearbeitung desselben Stückes durch Charles Gounod, dann „Meditation“ genannt. „Sie werden das Stück nicht wiedererkennen“, kündigte der Moderator an.

Umso aufmerksamer lauschten die Senioren zuerst dem träumerischen Original von Bach, vorgetragen von Carina Crone. Um dann zu erleben, wie Doris Meinhard die Bearbeitung mit ihrer Stimme ergänzte. Zwischenapplaus war den Vortragenden sicher.

Das Publikum genoss das Konzert und freute sich über so manchen Klassiker. So sang die Sopranistin Meinhard das „Ave Maria“ von Franz Schubert. Darüber hinaus erfreute sie die Bewohner des Seniorenzentrums mit den Arien „O mio babbino caro“ von Giacomo Puccini und „Leise, leise fromme Weise“ aus Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“.

„Damit es Ihnen nicht langweilig wird“, lud Moderator und Pianist Fredo Gansauge das Publikum dann augenzwinkernd ein, das Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ anzustimmen. Die zur Verfügung gestellten Liedblätter blieben dabei dann vielfach unbeachtet. Der Weihnachtsklassiker war vielen der Senioren offenbar gut in Erinnerung.

Von Pia Käfer

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