Genuss am Fluss

Palmen, Schirme und Heizpilze in Werdohl

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Die Organisatoren von Woge, Stadtmarketing und Volksbank werfen noch einmal einen Blick auf den Standplan: Sechs Foodtrucks, zwei Getränkestände, ein großes Zelt, die Bühne und mehrere Sitzgruppen müssen Platz finden, dazu das Kinderspielangebot.

Werdohl - Ein Kalauer macht die Runde in Werdohl: Hoffentlich wird aus „Genuss am Fluss“ nicht „Genuss im Fluss“. Doch Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft (Woge), bleibt optimistisch, was das Wetter angeht – und verweist darauf, dass man auf kleinere Kapriolen vorbereitet sei.

Schutz vor eventuellen Regengüssen finden Besucher am Samstag (ab 18 Uhr) und Sonntag (ab 11 Uhr) nicht nur unter den beiden großen Getränkeständen und unter Schirmen, sondern auch in einem knapp 200 Quadratmeter großen Zelt, das Freitag eigens für diese Veranstaltung aufgebaut worden ist. Und für den wahrscheinlichen Fall, dass das Thermometer nicht die für diese Jahreszeit eigentlich erwarteten Temperaturen erreicht, stehen Heizpilze bereit, zehn an der Zahl.

Überhaupt haben fleißige Hände die triste Asphaltfläche des Großparkplatzes an der Goethestraße in ein ansprechendes Festgelände verwandelt. Große Palmen lockern das Gelände auf und verbreiten einen Hauch Exotik, die Bühne am nördlichen Ende versprüht so etwas wie Festival-Atmosphäre.

Samstag sollen noch 40 Bierzelt-Garnituren um die Palmen herum gruppiert werden, so dass an diesen Punkten kleine Inseln entstehen, auf denen die Besucher die kulinarischen Köstlichkeiten genießen können, die die sechs Foodtrucks zu bieten haben: Von Burgern über asiatische Köstlichkeiten und vegetarische Gerichte bis zu süßen Versuchungen wie Pancakes und Eis reicht die Palette. Dazu gibt es nicht nur das übliche Getränkeangebot mit Bier, Wein und alkoholfreien Drinks, sondern auch eine Cocktail-Auswahl.

Weil das alles viel Energie verschlingt, waren die Elektriker bei der Vorbereitung besonders gefordert. „Wir rechnen mit einem Stromverbrauch von 150 Kilowattstunden“, sagte Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste. Das ist der Energiebedarf einer vierköpfigen Familie für zwei Wochen.

Für die Unterhaltung sorgen Samstag die Feuershow der Fairy Lights, der Sänger Markuschu und die Band Friends. Etwas fürs Auge bieten die Illuminationen rund um den Platz. Unter anderem wird die Lennefontäne beleuchtet. Und das für Mitternacht geplante Feuerwerk auf der Stadtbrücke soll der Höhepunkt des Abends werden.

Sonntag geht es dann mit einem Familientag weiter. Dann gibt es unter anderem die Kindervariante des Bullenreitens: Der Nachwuchs muss versuchen, sich auf dem Rücken der Tigerente zu halten. Ein Zauberer, eine Piratenschiff-Hüpfburg, Kinderschminken und Musik komplettieren das Angebot. Und auch die Foodtrucks werden wieder geöffnet haben.

Weil die Parkplätze auf dem Festgelände natürlich wegfallen, wird die Volksbank heute und morgen ihren Firmenparkplatz für alle öffnen. Außerdem stehen viele gebührenfreie Parkplätze in der unmittelbaren Umgebung zur Verfügung.

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