Woge-Häuser in Pungelscheid erhalten Wärmedämmung

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Die 36 Wohnungen der Woge an der Meilerstraße werden von außen gedämmt, ein neues Dach kommt auch noch drauf. Nach Aussage von Wöste mache die Woge keine halben Sachen bei der Modernisierung

Werdohl -  975.000 Euro investiert die Wohnungsgesellschaft Werdohl in sechs ihrer Häuser an der Meilerstraße. Die insgesamt 36 Wohnungen werden komplett energetisch modernisiert. Nachdem die Maßnahme abgeschlossen ist, soll der Mietpreis auf fünf Euro pro Quadratmeter erhöht werden.

Im Schnitt müssten die Mieter der Häuser Meilerstraße 1, 3, 5, 7, 9 und 11 dann 50 Cent mehr Miete pro Quadratmeter zahlen als bisher, erklärt Woge-Bauleiter Markus Zanger. „Einen beachtlichen Teil dieser Mieterhöhung werden sie bei den Heizkosten künftig einsparen“, ist Zanger überzeugt.

Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste unterstreicht, dass die Woge im Vergleich zur Oststraße – dort belaufe sich die Kaltmiete auf 5,20 Euro pro Quadratmeter – den Mietpreis für die sanierten Wohnungen heruntergeschraubt habe: „Wir legen großen Wert darauf, treue Mieter zu behalten.“ Auch deshalb seien halbe Sachen in Bezug auf die Modernisierung für die Woge tabu.

„Mit einem einfachen Anstrich ist es nicht getan“, erklärt Wöste. Denn bei der Maßnahme an der Meilerstraße gehe es um viel mehr als die Optik. „Der Klimaschutz, der Wohlfühlfaktor und die Wohngesundheit sollen positiv beeinflusst werden“, unterstreicht der Woge-Geschäftsführer.

Woge-Geschäftsführer Ingo Wöste (links) und Prokurist Markus Zanger zeigen die dicke Dämmschicht, die zukünftig die Häuser der Meilerstraße isoliert.

Um das zu erreichen, würden die Häuser unter anderem mit einer zehn Zentimeter dicken EPS-Dämmschicht versehen, auf die dann ein mineralischer Dickschicht-Putz aufgetragen werde. „Dabei bauen wir auch einen Brandriegel ein, obwohl wir das nach den Vorgaben nicht müssten“, erklärt Markus Zanger. Denn durch die dicke Putzschicht seien die Styropor-Dämmplatten ohnehin so versiegelt, dass sie keinesfalls leicht in Brand geraten könnten.

Energie-Ersparnis von 45 Prozent

Außerdem sollen alle 36 Wohnungen mit neuen, isolierverglasten Fenstern ausgestattet werden. „Auch Rollos werden überall angebracht“, berichtet Zanger. Darüber hinaus sollen auch die Kellerdecken komplett gedämmt werden. Nach der Maßnahme werde die Energieersparnis in den Mitte der 1960er-Jahre erbauten Häuser circa 45 Prozent betragen.

Sparen könnten die Mieter zudem durch den Einbau von Wasseruhren.„Sie bekommen ab 2018 eine verbrauchsabhängige Abrechnung“, stellt Wöste fest. Dann könne jeder Einzelne selbst beeinflussen, wie hoch die Kosten durch den Wasserverbrauch am Ende ausfallen.

Damit schließlich auch die Optik stimmt, würden die Dächer neu gedeckt. Zum Schluss sollen die Fassaden der Woge-Häuser noch in leuchtenden Farben gestrichen werden.

Insgesamt verfüge die Wohnungsgesellschaft in Pungelscheid über 350 Wohnungen. Nach Ütterlingsen sei Pungelscheid somit der zweitgrößte Woge-Stadtteil. „Deshalb wollen wir auch in Pungelscheid mit den Modernisierungen am Ball bleiben und dafür sorgen, dass sich der Stadtteil positiv entwickelt“, weist Ingo Wöste darauf hin, dass in Zukunft dort noch weitere Maßnahmen geplant seien.

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