Fotos und Video: "Genuss am Fluss" begeistert im Westpark

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Mit dem Fassanstich durch (von links) Wog-Chef Ingo Wöste, Volksbank-Vertreter Stefan Ohrmann und Bürgermeisterin Silvia Voßloh ging das zweitägige Fest am Samstagnachmittag los.

Werdohl - Einen warmen, friedlichen, stimmungsvollen, kulinarischen und musikalisch unterhaltenden Abend erlebte eine vierstellige Anzahl Werdohler und Menschen aus dem näheren Umkreis am Samstagabend im Westpark. Und auch am Sonntag hieß es dort noch „Genuss am Fluss“. Die zweitägige Veranstaltung der Woge kam ein weiteres Mal sehr gut an.

„Das ist – nach dem Schützenfest – die zweitgrößte und zweitbeste Veranstaltung, die Werdohl zu bieten hat“, sagte ein Besucher. Ein anderer wendete ein: „Naja, es gibt auch noch das Stadtfest.“ Der Erste runzelte die Stirn: „Da hast Du aber ein ganz anderes Publikum.“.

Und so wendeten sich diese zwei Festbesucher wieder der Band BeatPakk zu. Die Dortmunder Cover-Truppe hatte vorwiegend neuere Charts-Hits im Gepäck und sprach vor allen Dingen das jüngere Publikum an. „Black or White“ vom verstorbenen Michael Jackson gehörte bei ihnen schon zu den ältesten – und zugleich auch rockigsten –Klassikern, die sie zu bieten hatten. Manche empfanden die Band auch als zu laut.

Zu diesem Zeitpunkt war das Woge-Spektakel schon einige Stunden zugange. Am Nachmittag hatte Bürgermeisterin Silvia Voßloh Freibier an die ersten Festbesucher am Samstagnachmittag ausgeschenkt. Zuvor eröffnete sie – gemeinsam mit Woge-Chef Ingo Wöste und Volksbank-Vertreter Stefan Ohrmann – die neunte Auflage von „Genuss am Fluss“ mit den Worten: „So traumhaft wie das Wetter, denke ich, wird auch dieser Abend heute.“

"Genuss am Fluss" im Westpark

Nach dieser Einleitung spielte dann das Musik-Duo HonigMut. Sängerin Melina Fuhrmann und Gitarrist/Sänger Nando Andreas bilden die Formation und sind auch für den Namen verantwortlich, denn Melina bedeutet zu Deutsch Honig und Nando eben Mut.

Die beiden Lüdenscheider spielten eigene Songs, wie auch Coverversionen bekannter Hits. Auch wenn sich noch nicht so viele Werdohler direkt vor die Bühne trauten: HonigMut kamen überwiegend sehr gut an.

Wer deutschen Befindlichkeitspop nicht so sehr schätzt, erfreute sich halt später an BeatPakk – oder eben an der Licht-Show, die die Lenne und den Damm anstrahlte und auch ohne das abgesagte Feuerwerk für „Ohs“ und „Ahs“ sorgte.

Woge-Chef Wöste strahlte nach der Einlage sprichwörtlich über beide Ohren. „Sämtliche Foodtrucks sind bereits restlos ausverkauft“, verkündete er hochzufrieden. Die Rückkehr zum angestammten Standort für die zweitägige Veranstaltung gefiel ihm augenscheinlich sehr gut. Angesprochen darauf, welche Besonderheiten er im kommenden Jahr – zum 10. Geburtstag von „Genuss am Fluss“ – vorbereitet habe, ließ er sich indes noch nicht in die Karten schauen.

Zwei musikalische Leckerbissen bot der Sonntag. Verlässlich bot der Versetaler Musikzug beste Unterhaltung. Während sie spielten, füllte sich das Areal am Westpark schnell wieder. Das Unplugged-Duo Breddermann spielte am frühen Nachmittag. Mit Instrumental-Improvisationen und neu arrangierten Coverversionen begeisterten die zwei Musiker die Zuhörer am Lennestrand.

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