Genuss am Fluss

Rückkehr an den Stammplatz Westpark Werdohl

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Die Veranstaltung „Genuss am Fluss“ war vor allem am Samstag sehr gut besucht, zum Familientag am Sonntag kamen nicht ganz viele Besucher auf den Parkplatz an der Goethestraße.

Werdohl - Damit hatte Ingo Wöste nicht gerechnet, obwohl der Chef von Wohnungsgesellschaft (Woge) und Stadtmarketing zur Spezies der Optimisten gezählt werden kann: Die Veranstaltung „Genuss am Fluss“ wurde auf dem Goetheparkplatz zu einem wahren Besuchermagneten.

„Es war unbestritten schön, wird sind sehr zufrieden. Von der Besucherfrequenz her war das die bisher beste Veranstaltung“, kam die achte Auflage des Events in Wöstes Beurteilung bestens weg. Geschätzte 3000 Besucher waren am Samstag auf dem Festplatz, wieviele es am Sonntag gewesen sind, vermochte Wöste nicht zu sagen: „Das war ein Kommen und Gehen, aber die Fläche war immer ordentlich besucht.“ Doch fest stehe: „Genuss am Fluss“ verdiene mittlerweile die Bezeichnung Großveranstaltung.

Genuss am Fluss in Werdohl

Muss man bei solch einem Erfolg nicht darüber nachdenken, die Notlösung Goetheparkplatz – der Stammplatz an der Dammstraße stand wegen der bevorstehenden Arbeiten am Westpark diesmal nicht zur Verfügung – zur Dauerlösung zu machen? Wöste kann beiden Orten am Ufer der Lenne etwas Positives abgewinnen, dem zentrumsnahen Goetheparkplatz ebenso wie dem naturnahen zukünftigen Westpark-Gelände. Dennoch möchte er im nächsten Jahr mit „Genuss am Fluss“ an die Dammstraße zurückkehren.

"Genuss am Fluss" - Familientag

„Eventuell werden wir sogar die Einweihung des Westparks mit Genuss am Fluss’ verbinden – wenn die Stadt das möchte“, sinniert der Woge-Geschäftsführer bereits. Die Werdohler könnten sich dann bei dieser Gelegenheit ein Bild von dem Freizeitgelände machen, gegen das viele im vergangenen Jahr noch Sturm gelaufen sind. Wöste: „Und wer weiß: Vielleicht schließen die Werdohler den Westpark dann doch noch in ihr Herz!“

Die Organisatoren nähmen aus der diesjährigen Veranstaltung aber auf jeden Fall neue Erfahrungen mit, sagte Wöste. „Wir wollen in Zukunft am Samstag mehr Essen anbieten, denn zu einer guten Feier gehört auch gutes Essen“, sei eine der Lehren, die aus der 2017er Auflage zu ziehen seien. Wöste kann sich vorstellen, dann wieder die heimischen Gastronomen mit ins Boot zu nehmen, aber auch ein Mix aus klassischer Gastronomie und Foodtrucks sei denkbar.

„Und in den Sonntag werden wir auch wieder ein Kinderprogramm integrieren“, kündigte Wöste an. Dass „Genuss am Fluss“ andere Veranstaltungen, beispielsweise das Stadtfest, irgendwann in den Schatten stellen könnte, sieht Wöste übrigens nicht. Das sei auch gar nicht das Ziel. „Es macht doch das Leben in dieser Stadt aus, dass wir viele schöne Veranstaltungen haben. Werdohl gewinnt durch diese Vielschichtigkeit“, betonte er.

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