Musik, Tanz und eine atemberaubende Feuershow

WERDOHL ▪ Beherzt und zielsicher schlug Bürgermeister Siegfried Griebsch zu – nur ein paar kräftige Schwünge auf den Zapfhahn waren nötig, bis der Gerstensaft aus dem Freibierfass unter den Besuchern ausgegeben werden konnte.

Der reibungslose offizielle Auftakt des zweitägigen Events mit den Veranstaltungen „Woge live“ und „Woge kulinarisch“ auf der Lennewiese war somit gelungen und stimmte die zahlreichen Besucher am Samstagabend mit einem attraktiven Programm auf und rund um die Bühne ein.

„Wir feiern ein Fest, das in den letzten Jahren undenkbar gewesen ist“, eröffnete Griebsch das bunte Treiben, das von der Woge in Kooperation mit der Werdohl Marketing und mit Unterstützung der Volksbank ausgerichtet werden konnte. Die Lenne sei bis vor einiger Zeit noch durch die Stadt geflossen, ohne dass sie wahrgenommen wurde. Doch das habe sich mittlerweile geändert; nicht zuletzt auch durch die Veranstaltung „Genuss am Fluss“, lud das Stadtoberhaupt ein, das Wochenende am Lenneufer zu verbringen. Und seinem Wunsch sollten im Laufe des Abends noch viele Werdohler folgen. Während die bunten Lichter entlang des Lennufers, in den Bäumen und an der Brücke mit einsetzender Dämmerung ihre Wirkung nicht verfehlten und romantische Stimmung aufkommen ließen, unterhielten die Akteure auf der Bühne das immer größer werdende Publikum. Mit loungiger Musik eröffneten die jungen Musiker der Lüdenscheider Band „Jazz it up“ den Reigen der Aktiven auf der Showbühne. Und schon beim folgenden Auftritt des Drummer-Duos kündigten Feuerfontänen an, dass die Besucher in dieser Richtung noch einiges zu erwarten hatten. Mit dem sprichwörtlichen südamerikanischen Feuer im Blut setzte auch eine Gruppe Zumba-Tänzer aus Balver das Motto des Abends fort und erntete für ihren Auftritt reichlich Applaus.

Während weitere Musiker auf der Bühne unterhielten, wartete der Altenaer Kanu-Verein auf sportliche Art und Weise auf der Lenne auf. Mit einer Lasershow, kombiniert mit feuerwerkstechnischen Lichteffekten näherte sich das Programm allmählich seinem Höhepunkt, auf den die meisten Besucher warteten. Die überdimensionalen Lennegeister wandelten in schwindelerregender Höhe über die Köpfe des Publikums hinweg und sorgten bei dem ein und anderen durchaus für ein wenig Grusel. Der hielt jedoch nicht lange an – die imposante Show der Feuer-Vögel verfehlte ihre Wirkung beim Publikum keineswegs. Die Funken flogen, das Publikum jubelte. - Susanne Riedl

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