Stadt plant Kanalsanierung für nächstes Jahr

WERDOHL ▪ 1,63 Millionen Euro will die Stadt Werdohl im kommenden Jahr für die Kanalsanierung ausgeben. Das geht aus dem Wirtschaftsplan für das Sondervermögen Abwasserbeseitigung der Stadt hervor.

In der Straße Am Kollhahn ist der bestehende Kanal laut Bericht deformiert und brüchig. Weil eine wirtschaftliche Sanierung nicht mehr möglich ist, müsse dieser laut Bericht ausgetauscht werden. Dafür steht eine Summe von 170 000 Euro zur Verfügung.

Auch in der Straße Ruppenhahn sind im kommenden Jahr weitere Maßnahmen geplant. Nachdem in einem ersten Bauabschnitt in diesem Jahr in offener Bauweise Kanalrohre ausgetauscht wurden, soll nun vom Wendeplatz bis zum Ende der Bebauung ein Inliner eingezogen werden (Kosten: 70 000 Euro).

Mit einer Summe von 180 000 Euro kalkuliert das Sondervermögen Abwasser für die Straße Am Steinbrink. Eine Sanierung sei nicht mehr möglich. Der Kanal müsse dringend auf ganzer Länge ausgetauscht werden. Ein zweiter, parallel laufender Kanal müsse entfernt werden. In der Danziger Straße soll laut Plan ein Teilbereich der Straße saniert werden. Der in diesem Abschnitt bestehende Kanal sei in einem sehr schlechten Zustand und müsse ausgetauscht werden. Von der Durchführung einer gemeinsamen Maßnahme verspricht sich die Stadt Synergieeffekte (Kosten 130 000 Euro).

Auch im unteren Bereich der Straße „Am Großen Stück“ soll in 2013 die Straße saniert werden. Auch hier sei es aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll, die Kanalauswechselung vorzuziehen und die notwendigen Arbeiten zeitgleich durchzuführen. (Kosten 200 000 Euro). In der Straße Wiesenfeld ist – so steht es im Wirtschaftsplan – „eine Inlinersanierung in Verbindung mit einer Neuverlegung angesagt“ (Kosten: 180 000 Euro). Im Zusammenhang mit dem Umbau der Roten Schule in die Kindertagesstätte Gernegroß soll auch der Kanal am Kirchenpfad aus dem Jahre 1929 erneuert werden (180 000 Euro). Auch Am Heideberg wird auf Grund der bevorstehenden Straßensanierung eine gemeinsame Baumaßnahme favorisiert. Die Kosten für die Kanalsanierung belaufen sich laut Vermögensplan auf 220 000 Euro. Für die Sanierung des Lennebogensammlers und des Versesammlers sind laut Bericht jeweils 150 000 Euro vorgesehen. - Ute Heinze

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