B 229 wird in Eveking zur Baustelle

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Auf einer Länge von gut 200 Metern soll in Eveking in diesem Jahr die Stützmauer zwischen der Verse und der Bundesstraße 229 erneuert werden. Das gab der Landesbetrieb Straßen.NRW am Mittwoch bekannt.

Werdohl - Wahrscheinlich ab Sommer dieses Jahres wird die Bundesstraße 229 im Bereich Eveking zur Baustelle. Der Landesbetrieb Straßen.NRW plant einen Ersatzneubau der dort talseitig entlang der Verse verlaufenden Stützmauer.

Dies gab Karl-Josef Fischer, Pressesprecher der für Werdohl zuständigen Regionalniederlassung Südwestfalen von Straßen.NRW am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung bekannt.

„Die jetzige Stützmauer ist abgängig und kann nicht mehr saniert werden. Deshalb wird es im Bereich Eveking einen Ersatzneubau geben“, sagte Fischer im Gespräch mit dem Süderländer Volksfreund. 

Bauzeit von rund einem Jahr

Weil es sich um einen längeren Bereich von insgesamt 211 Metern handele – ungefähr zwischen der Abzweigung Kirchstraße und dem Gewerbepark Eveking –, sei als Bauzeit rund ein Jahr vorgesehen. „Geplant ist, die Arbeiten im Sommer oder Herbst kommenden Jahres abzuschließen. Das ist letztlich auch von der Witterung im Winter 2018/19 abhängig“, sagte Fischer. Neben dem Austausch der Stützmauer soll auch ein „Entwässerungsmissstand“, der in diesem Straßenbereich vorherrscht, beseitigt werden. 

Zunächst wird eine Fachfirma die jetzige Stützmauer im abgängigen Bereich abtragen, um talseitig an selber Stelle anschließend abschnittweise eine neue Mauer hochzuziehen. Um die Arbeiten durchführen zu können, muss die B 229 laut Fischer halbseitig gesperrt werden. „Der Verkehr wird dann über eine mobile Ampelanlage geregelt und jeweils einspurig am Baustellenbereich vorbeigeführt“, so Fischer. 

Wann genau es in Eveking losgehen wird, ist derzeit laut Fischer noch offen: „Das Projekt muss erst ausgeschrieben und dann vergeben werden.“ Für den Ersatzneubau der Stützmauer rechnet der Landesbetrieb mit Gesamtkosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro. „Für dieses Jahr haben wir für die Maßnahmen in Eveking 500 000 Euro in unserem Haushalt vorgesehen“, sagte Fischer. 

Lennebrücke zweite große Maßnahme 

Das zweite große Straßenbauprojekt auf Werdohler Stadtgebiet für dieses Jahr ist der Ersatzneubau der Lennetalbrücke an der Bundesstraße 236. Hier sollen in diesem Jahr die vorbereitenden Arbeiten wie der Aufbau der Behelfsbrücke, das Verschwenken der Zufahrten und das Verlegen der Versorgungsleitungen, die derzeit teilweise noch unterhalb des abgängigen Bauwerks aus den 1950er-Jahren verlaufen, abgeschlossen werden. Je nach Witterung sieht der Bauzeitenplan auch bereits vor, mit dem Abbruch der Lennebrücke zu beginnen, die längst vor allem dem stetig zunehmenden Schwerlastverkehr nicht mehr gewachsen ist und deshalb seit April 2018 nur noch einspurig befahren werden darf. 

„Für die vorbereitenden Arbeiten sind für dieses Jahr rund 800 000 Euro veranschlagt“, sagte Fischer. Insgesamt soll der Ersatzneubau der Lennebrücke rund 5,7 Millionen Euro kosten.

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