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„Wird neue Straße aufgerissen?“ Das hat es mit der Baustelle auf der Neuenrader Straße auf sich

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Verlegt wird der neue Schmutzwasserkanal am Rand der Neuenrader Straße und nicht darunter, erklärt Bauingenieurin Nina Hoffmann von der Stadt Werdohl.
Verlegt wird der neue Schmutzwasserkanal am Rand der Neuenrader Straße und nicht darunter, erklärt Bauingenieurin Nina Hoffmann von der Stadt Werdohl. © Wiechowski, Jona

Mehrere Anrufer wollten wissen: „Reißt die Stadt etwa die neue Neuenrader Straße wieder auf?“ Das Werdohler Bauamt erklärt, was auf der viel befahrenen B229 passiert.

Werdohl – „Nein, wir reißen die neue Straße nicht wieder auf“, kann Bauingenieurin Nina Hoffmann von der Stadt beim Ortstermin auf der Neuenrader Straße (B229) beruhigen. Ab der Fußgänger-Ampel bis hoch zum Eggenpfad wird gerade auf gut 300 Metern ein neuer Schmutzwasserkanal gelegt – am Rand und eben nicht unter der neuen Straße. Genau diese Befürchtung hatten mehrere Anrufer in Gesprächen geäußert, berichtet Hoffmann.

Seit Dienstag dieser Woche ist die Baustelle eingerichtet. „Ab Montag geht es richtig los“, erklärt die Bauingenieurin. Rund 100 000 Euro wird die Maßnahme kosten, die Hoffmann als „relativ einfach“ beschreibt: Zwischen Bordstein und Mauer wird der neue Kanal verlegt. „Die Straße bleibt völlig unangetastet.“

Gut sechs Wochen werden für die Arbeiten eingeplant. So lange läuft der Verkehr auf der Neuenrader Straße einspurig. Die Ampel wandert mit der Baustelle mit. Stand jetzt habe es auch zu den Stoßzeiten keine größeren Rückstaus gegeben. Sollte sich das ändern, würde die Ampelphase angepasst.

Nötig geworden ist die Verlegung des neuen Schmutzwasserkanals, weil der alte in die Jahre gekommen sei und wartungsanfälliger würde. Der weitere Vorteil bestehtlaut Hoffmann darin, dass dieser neue Kanal dann der Stadt Werdohl gehöre. Zuvor hatte sie einen Kanal von Straßen.NRW mitgenutzt. Beim Straßenbau wurde auf Höhe der Fußgängerampel bereits ein Leerrohr verlegt, worüber das Schmutzwasser zukünftig in Richtung Plettenberger Straße fließen wird.

Aufmerksamen Autofahrern sind sicherlich auch schon die gelben Markierungen auf der B229 aufgefallen. Die zeigen den Arbeitern lediglich an, wo die Gasleitungen herführen – und das speziell in Richtung VDM-Kreisel ein bisschen weiter als nötig. Bauingenieurin Hoffmann versichert im Gespräch mit unserer Zeitung, dass auch diese Markierungen nicht anzeigen, wo denn als nächstes die neue Straße wieder geöffnet wird.

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