„Wir standen kurz vor der Auflösung“

Billardspielerinnen beim offenen Turnier in den neuen Vereinsräumen. - Foto: Wieschmann

Werdohl - In den Räumen der ehemaligen Bücherei an der Freiheitstraße haben die Märkischen Billard-Spieler ein neues Domizil gefunden. „Fünf Monate haben wir renoviert“, so der 2. Vorsitzende Jens Kirsten. In dieser Zeit hatten die Mitglieder weder die Zeit, noch die Räume, um sich um Training, Turniere und Nachwuchswerbung zu kümmern. Seit dem 23. März, dem Tag der Eröffnung, ist all dies nun wieder möglich.

Am Freitagabend standen die vier Billardtische in den Vereinsräumen allen Interessierten zur Verfügung. Zudem wurden Turniere gespielt. Dieser offene Termin werde von nun an zwei Mal im Monat stattfinden.

Das erste Mal dabei waren Tatjana Osterhoff, Larissa Zündorf, Jana Klüppelberg und Rebecca Hobert. Auch an den anderen Tischen waren neue Gesichter zu sehen. Kirsten erklärte den Anfängern die Grundregeln und in welchem Winkel die Kugel am besten angespielt werden müsse.

In diesem Jahr blicken die Vereinsmitglieder auf eine 20-jährige Geschichte zurück. „Am Anfang sind wir einfach so in Spielotheken unserem Hobby nachgegangen“, so Kirsten. Da war an ein Vereinsheim noch gar nicht zu denken. „Als klar war, dass wir die ehemalige Grundschule in Ütterlingsen nicht mehr nutzen können, standen wir kurz vor der Auflösung. Die vormalige Bücherei ist ein echter Volltreffer“.

Durch den Umzug seien bereits acht neue Mitglieder gewonnen worden. „Wir hoffen noch auf weitere Nachwuchsspieler“, so Kirsten. Momentan stelle der Verein zwei Mannschaften, die in der Landes- und Bezirksliga aktiv seien. Immer dienstags (2. Mannschaft) und donnerstags (1. Mannschaft) stehe das Training auf dem Plan. „Da wird nicht einfach so rumgespielt. Das ist richtig Arbeit.“

Von Jari Wieschmann

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