„Wir sind alle gut vorbereitet“

Die Lenne stieg nach den Regenfällen ebenfalls an, Probleme bereitete das aber nicht.

WERDOHL - Sturmtief Joachim fegte gestern über Deutschland hinweg und sorgte besonders im südlichen Märkischen Kreis für reichlich Schneefall und chaotische Verkehrsverhältnisse. In Werdohl blieb es bis gestern Nachmittag bei Regen und einigen Sturmböen und damit ruhig.

Stadtbrandinspektor Manfred Theile blieb daher gestern gelassen. „Wir müssen einfach abwarten“, meinte der oberste Brandschützer der Stadt, hatte die Wetterprognosen für das Wochenende aber fest im Blick.

Auch Uwe Bettelhäuser, Straßenmeister des Werdohler Baubetriebshofes zeigte sich einigermaßen entspannt. „Aber wird sind vorbereitet und können jederzeit sofort los“, sagte er.

Alle Fahrzeuge des Baubetriebshofes standen gestern ausgerüstet und damit jederzeit einsatzbereit auf dem Gelände an der Plettenberger Straße. Die Hälfte der Bediensteten hat außerdem an diesem Wochenende zusätzliche Bereitschaft. Denn auch wenn es in den tieferen Lagen im Stadtgebiet „grün“ bleiben sollte, kann die Welt in den Höhenlagen, wie beispielsweise in Pungelscheid, schon ganz anders aussehen, weiß Bettelhäuser.

Zweimal täglich erreicht Uwe Bettelhäuser eine aktuelle Wettervorhersage für „sein“ Gebiet. „Und wenn es danach geht, soll heute und morgen auch bis in die Niederrungen was runter kommen“, berichtete er.

Bei den aktuellen Wetterprognosen ist der Straßenmeister um diese Jahreszeit immer ganz Ohr. Dabei ist ihm Schnee immer lieber als Glatteis. „Das ist auch für die Mitarbeiter nicht so gefährlich. Glätte ist immer tückisch.“

Dass es wegen des Regens an der Lenne zu Hochwasser kommen könnte, glaubte Bettelhäuser nicht. Der Wasserstand war nach den Güssen in der Nacht gestern Morgen zwar beträchtlich angestiegen, problematisch wurde dies aber nicht. „Wenn es jetzt kälter wird, werden wir hier wohl auch keine Schwierigkeiten haben“, prognostizierte Uwe Bettelhäuser.

Bis zur Wochenmitte soll Schneefall aber wieder in Regen übergehen. - Simone Benninghaus

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